Zum Inhalt springen

Header

Video
Kummer muss in Quarantäne hoffen, dass sie selektioniert wird
Aus Sport-Clip vom 11.01.2022.
abspielen. Laufzeit 36 Sekunden.
Inhalt

«Logische Konsequenz» Auf Snowboarderin Kummer warten in Peking 3 Wochen Quarantäne

Patrizia Kummer reist diese Woche nach China. Weil sie nicht geimpft ist, begibt sie sich dort in eine 21-tägige Quarantäne.

Patrizia Kummer lässt sich aus persönlichen Gründen nicht impfen und muss sich darum in die vom IOC verordnete 21-tägige Quarantäne in Peking begeben. «Nach meinem persönlichen Entscheid, mich nicht impfen zu lassen, ist die Quarantäne die logische Konsequenz. Ich respektiere die Regelungen der Behörden und des IOC», sagte die 34-jährige Snowboarderin.

Mit der Ankunft des Alpin-Teams von Swiss-Snowboard wird Kummer, die 2014 in Sotschi Gold gewonnen hatte, die Quarantäne wieder verlassen und sich dem Team anschliessen können.

Patrizia Kummer.
Legende: Auf sie warten 21 Tage Quarantäne Patrizia Kummer. Keystone

Selektionsprozess noch nicht ganz abgeschlossen

Kummer hat die Selektionskriterien für die Winterspiele bereits erfüllt. Die vier möglichen Quotenplätze hat das Alpin-Team von Swiss-Snowboard ebenfalls schon vor dem letzten Weltcup erreicht. Dennoch ist zurzeit noch offen, ob die Walliserin von Swiss Olympic definitiv für die Olympischen Winterspiele in Peking selektioniert wird.

Der offizielle Selektionsprozess wird nach den Weltcups in Bad Gastein und Simonhöhe mit einem entsprechenden Antrag von Swiss-Ski an Swiss Olympic gestartet.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

44 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Marlies Artho  (marlies artho)
    Antwort an J. Graf von gestern 16 49 Uhr. Natürlich profitierte die Sportlerin durch all die Unterstützer, dass sie aber profitieren konnte, musste sie auch die Leistung erbringen, sonst wäre sie nicht soweit gekommen. Betreffend Verantwortung aller Menschen ob Sportler, Organisatoren, usw. so frage ich mich wirklich, ob es nun nötig ist diese Olympia jetzt in so einer kritischen Zeit überhaupt durchzuführen, oder hätte man diese verschieben können, wo bleibt hier die Verantwortung?
  • Kommentar von Urs Salzmann  (pfefferusalz)
    Absolut unverständlich und unprofessionell. Drei Wochen ohne Training und dann hoffen auf ein Traumresultat. Ich würde diese Sportlerin gar nicht mitnehmen!
    1. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      U. Salzmann vielleicht entscheidet sich die Sportlerin P. Kummer, dass sie erst gar nicht mehr dort hin geht, weiss nicht. Persönlich finde ich diese Veranstaltung eh schon eine grosse Umweltbelastung durch Indoor-Skipisten, aber eben dies ist dann wieder ein anderes Thema. Was ich nicht verstehe ist, dass man überhaupt Olympia nicht verschieben kann, bei so hohen Fallzahlen. Wo bleibt nun der Respekt gegenüber der Gesundheit aller, ob nun Geimpft oder nicht.
  • Kommentar von Marlies Artho  (marlies artho)
    Möchte gerne wissen was der ganze "Skizirkus" für den grossen Aufwand aller Teilnehmer kosten wird, mit all diesen gravierenden Vorkehrungen und Vorschriften, die in China wahrscheinlich noch strenger sind. Hörte im ORF , dass dies in Millionen Euro, resp. bei uns Franken geht. Lohnt sich dies wirklich in dieser Unsicheren Zeit, so etwas überhaupt noch durch zu führen? Gibt es nicht jetzt schon positiv getestete Skisportler? Man kann ja nachher wieder von hohen Fallzahlen zu sprechen.