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Sports Awards «Sportlerin des Jahres» - Giulia Steingruber

Mit dem Europameister-Titel hat Giulia Steingruber ihrer bisherigen Karriere die Krone aufgesetzt - und ist dafür an den «Sports Awards» zur «Sportlerin des Jahres» gewählt worden.

Legende: Video «Sports Awards»: Steingruber ist Sportlerin des Jahres abspielen. Laufzeit 1:47 Minuten.
Vom 15.12.2013.

Mit dem Gewinn der EM-Goldmedaille am Sprung Mitte April in Moskau hat sich Steingruber 2013 einen langjährigen Traum erfüllt. Knapp 6 Monate später sprang sie an der WM in Antwerpen in einem hochklassigen Sprung-Final knapp am Podest vorbei und belegte den sehr guten 4. Rang.

Weltspitze über die Disziplinen hinaus

Aber nicht nur im Sprung brillierte Steingruber: Sie stiess 2013 auch im Mehrkampf und am Boden in die erweiterte Weltspitze vor. Mit den Plätzen 4 (Sprung), 5 (Boden) und 7 (Mehrkampf) realisierte sie Anfang Oktober in Antwerpen das beste Gesamt-Ergebnis einer Schweizer Turnerin der WM-Geschichte.

Auf hohem Niveau

Beeindruckend ist die Konstanz in den Leistungen Steingrubers. An den Saisonhöhepunkten leistete sie sich in den Finals keinen Aussetzer, im Gegenteil: Am Sprung gelangen ihr jeweils zwei nahezu perfekte Sprünge. Einer besonderen Nervenprobe hielt Steingruber im WM-Final stand, als sie den Jurtschenko mit Doppelschraube, den sie erst im Sommer innerhalb weniger Wochen erlernt hatte, erstmals in einem Wettkampf turnte.

Fernziel Rio 2016

Die Wahl zur Sportlerin des Jahres zeugt davon, dass Steingruber auch in der Gunst der Öffentlichkeit in die Fussstapfen von Ariella Kaeslin, welche diese Wahl als bisher einzige Athletin von 2008 bis 2010 dreimal in Serie hatte gewinnen können, getreten ist.

Die bodenständige Teenagerin hat ihr Potenzial noch nicht ausgereizt. Das grosse Fernziel sind die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro. Dann soll die Krönung der jetzt schon beeindruckenden Karriere folgen.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Beni egger, St.gallen
    Ich fende es schwachsin darüber zu diskutieren wer gewinnen hätte sollen und wer nicht giulia hat nunmal mer anrufer und ich würde es beiden gonnen.
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  • Kommentar von speaker, st.gallen
    Kann man auch anderer Meinung sein. OL hat im Weltsport doch den wesentlich kleineren Stellenwert als Kunstturnen, dies weil OL im Vergleich zum Kunstturnen nur relativ wenige Nationen betreiben. Es ist eh enorm schwer, verschiedene Sportarten miteinander zu vergleichen.
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  • Kommentar von Werner Kehl, Uzwil
    Hätte es Simone Niggli mehr gegönnt, denn 3 WM-Gold-Medallien sind für mich eine grössere Leistung als Gold an einer EM & ein 4. Platz an der Kunstturn-WM. Vielleicht sollte man sich das Voting mal überdenken, denn wenn alle Turner in der Schweiz für die Turnerin anrufen, dann hat ja niemand mehr nur einen Hauch einer Chance auf einen Voting-Sieg !!!
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