Eine schöne Bescherung

«Wie ein Kind vor Weihnachten». So fühlte sich David Jansson bei seiner Feuertaufe als Nationaltrainer der Schweizer Unihockeyaner. Reich beschenkt wurde er nicht, stattdessen fügte Finnland seinen Spielern eine 11:4-Niederlage zu.

Manuel Maurer spielt den Ball.

Bildlegende: Der Ball lief nicht für die Schweiz Manuel Maurer versucht einen Vorstoss. Keystone (Archiv)

David Jansson wusste, auf was er sich einliess. Die Schweiz habe zuletzt den Kontakt zu den beiden Top-Nationen etwas verloren, konstatierte der neue Nationaltrainer schon bei seinem Amtsantritt vor 7 Wochen.

David Jansson gestikuliert beim Coachen.

Bildlegende: Engagiert und nett David Jansson, der neue Chef der Schweizer Unihockeyaner. EQ Images

Dieser Eindruck täuschte wahrlich nicht. Denn beim ersten Auftritt unter seiner Verantwortung bekamen die Spieler die Grenzen schonungslos aufgedeckt. Gegen Finnland, nebst Schweden die Weltmacht im Unihockey, setzte es ein 4:11 ab.

So also dürfte sich der 35-Jährige den Einstand bei der Euro Floorball Tour in seiner Heimat Schweden kaum vorgestellt haben, als er im Vorfeld schwärmte: «Ich will endlich loslegen und fühle mich wie ein Kind vor Weihnachten.»

Nett als Erfolgsformel

Bei der Aufarbeitung des missglückten Startspiels dürfte dem Team entgegenkommen, dass sich Jansson selbst wie folgt beschreibt: «Ich bin kein unbequemer Typ.» Vielmehr sei «Nett sein» seine Erfolgsformel. «Dadurch geniesse ich vollstes Vertrauen und kann immer ein 100-prozentig ehrliches Feedback geben.»

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 24.04.15 18:45 Uhr