Für Volero geht's ab jetzt um die Wurst

Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League tritt Volero bei Lokomotive Baku an. Die erste K.o.-Runde soll nur eine Durchgangsstation sein, denn Voleros Präsident Stav Jacobi hat den Gewinn der Königsklasse als Saisonziel definiert.

Die Russin Jekaterina Orlowa (l.) und die Ukrainerin Alessja Rychljuk (r.) beim Block.

Bildlegende: Top-Kader Die Russin Jekaterina Orlowa (l.) und die Ukrainerin Alessja Rychljuk (r.) beim Block. EQ Images

Eines hat der Trainer von Achtelfinal-Gegner Lokomotive Baku den Zürcherinnen voraus. Carlo Parisi stand 2015 überraschend mit dem italienischen Aussenseiter-Team Yamamay Busto Arsizio im CL-Final.

«  Man kann einen Rolls-Royce mit einem Bentley ersetzen, aber ein besseres Team ist kaum vorstellbar. »

Volero-Präsident Stav Jacobi

Volero scheiterte hingegen zuletzt zweimal in den Viertelfinals, jeweils am künftigen Sieger der Königsklasse. Nun soll die Trophäe her. Präsident Jacobi erklärt: «Man kann einen Rolls-Royce mit einem Bentley ersetzen, aber ein besseres Team ist kaum vorstellbar.»

In Bestbesetzung Richtung Titel

So unschweizerisch der CL-Gewinn als Vorgabe ist, so unschweizerisch präsentiert sich auch die mit internationalen Weltklasse-Spielerinnen gespickte Equipe von Volero. Und mit Ana Antonijevic steht die serbische Top-Passeuse nach zweifachem Achillessehnenriss wieder zur Verfügung.

Es besteht kein Zweifel: Für Volero beginnt die entscheidende Phase der Saison – und Ausreden stehen im Fall eines Ausscheidens keine parat.