Lausanne realisiert das Break

Dank einer kämpferischen Leistung haben sich die Waadtländer verdient mit 3:1 gegen Lugano durchgesetzt und damit den wichtigen Auswärtssieg realisiert.

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Spielbericht Lugano - Lausanne

0:18 min, vom 3.4.2015

Die Auftaktpartie zum Playoff-Final zwischen Lugano und Lausanne verlief bis zum letzten Ballwechsel äusserst spannend.

Nach dem Verlust des ersten Durchgangs führte der überragende Mladen Majdak die Lausanner auf die Erfolgsspur. Vor allem im letztlich wohl entscheidenden zweiten Durchgang verfügten die Gäste über das stärkere Nervenkostüm als ihr Gegner und entschieden den Satz in der Verlängerung mit 35:33 für sich. Lugano erholte sich von diesem Rückschlag lange nicht mehr und lag im dritten Durchgang, den die Waadtländer mit dem Verwerten des dritten Satzballs durch Majdak ebenfalls zu ihren Gunsten entschieden (26:24), kein einziges Mal in Führung.

Schiedsrichter im Mittelpunkt

Für den Ausgang des vierten Satzes war auch eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung mitverantwortlich. Beim Stand von 18:17 für LUC wertete der Unparteiische eine Netzberührung von Romain Vadeleux nicht als Fehler, worauf Marcin Wika wütend mit der Faust ins Netz schlug. Für diese Unsportlichkeit sah der Pole die rote Karte und Lausanne erhielt einen weiteren Zusatzpunkt, sodass es anstatt 18:18 plötzlich 20:17 hiess. Darauf liessen die Gäste nichts mehr anbrennen und verwerteten nach knapp zwei Stunden den ersten Matchball.

Die Lausanner realisierten damit das wichtige Break und gingen in der Best-of-five-Serie mit 1:0 in Führung. Nächsten Donnerstag geht das Duell in Lausanne die zweite Runde.

Sendebezug: Livestream www.srf.ch/sport, 03.04.2015, 19:55 Uhr