Volero Zürich standesgemäss zum Meistertitel

Falls es einen Nachweis gebraucht hätte, dass Volero Zürich im hiesigen Spitzen-Frauenvolleyball alle überragt, so wurde dieser geliefert. Im entscheidenden Finalspiel gegen Aesch-Pfeffingen liessen die Dominatorinnen nichts anbrennen.

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Volero wird seiner Favoritenrolle gerecht

2:27 min, vom 20.4.2016

Mit einer 3:0-Demonstration im 2. Heimspiel machte Volero Zürich aus dem NLA-Playoff-Final endgültig eine einseitige Angelegenheit. 63 Minuten brauchte die Weltauswahl aus der Limmatstadt, um sich an der Spitze der nationalen Hierarchie zu behaupten.

Aesch-Pfeffingen war bei seiner erstmaligen Final-Teilnahme nie in der Lage, am Brocken Volero zu rütteln. Immerhin: Die aufopferungsvoll kämpfenden Baselbieterinnen hatten im 2. Aufeinandertreffen in extremis einen Satz an sich reissen können.

22 Trophäen, 147 Siege

Von einem solchen Teilerfolg war der Aussenseiter im 3. Duell der Best-of-5-Serie weit entfernt. In Umgang 2 hatte der Gast seine beste Phase und konnte die Zürcherinnen wenigstens etwas kitzeln (14:14), ehe die Begegnung wieder den erwarteten Lauf nahm.

Auf dem Resultatblatt stand am Ende ein 25:11, 25:17 und 25:14 für die Equipe von Trainer Avital Selinger. Damit feierte Volero seinen 11. Titel in den letzten 12 Jahren (die Ausnahme bildete die Saison 2008/09) und dehnte seine Ungeschlagenheit auf Schweizer Parkett auf bemerkenswerte 147 Partien aus. Das Palmarès des Champions-League-Viertelfinalisten garnieren zudem 11 Cupsiege.

Sendebezug: srf.ch/sport, Web-Only-Livestream, 20.04.2016 19:25 Uhr