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Wintersport Wintersport: Cologna enttäuscht in Lillehammer

Dario Cologna kommt im Skiathlon nicht auf Touren und muss sich mit Rang 26 begnügen. Alles Weitere zum Wintersport-Tag gibt's hier in kompakter Form.

Legende: Video «Langlauf, Biathlon und Skicross am Samstag» abspielen. Laufzeit 3:02 Minuten.
Aus sportaktuell vom 05.12.2015.
  • Vierfacher Norwegen-Triumph beim Skiathlon in Lillehammer
  • Benjamin Weger läuft in Östersund in die Top 20
  • Simon Ammann verpasst in Lillehammer die Top 20
  • Bob-Piloten enttäuschen auch in Winterberg
Legende: Video «Cologna kommt mit Verspätung ins Ziel» abspielen. Laufzeit 0:40 Minuten.
Vom 05.12.2015.

Langlauf: Enttäuschender Cologna in Lillehammer

Im Skiathlon über 30 km lief beim dreifachen Olympiasieger nichts zusammen. Bereits im klassischen Abschnitt verlor Cologna viel Zeit, am Ende musste er mit Rang 26 vorliebnehmen. Damit endete eine eindrückliche Podestserie: Im Skiathlon hatte Cologna in den letzten 7 Rennen (inklusive Weltmeisterschaften und Olympische Spiele) stets auf dem Podest gestanden.

Den Sieg sicherte sich Martin Johnsrud Sundy in überlegener Manier. Der Norweger distanzierte seine Landsmänner Niklas Dyrhaug und Hans Christer Holund um 44 respektive 46,9 Sekunden. Unter den ersten 8 klassierten sich 7 Norweger. Bei den Frauen siegte Therese Johaug. Nathalie von Siebenthal holte als 16. erstmals Weltcuppunkte in der Disziplin Skiathlon.

Legende: Video «Weger: «Das war ein Befreiungsschlag»» abspielen. Laufzeit 3:26 Minuten.
Vom 05.12.2015.

Biathlon: Weger in den Top 20

Benjamin Weger ist in Östersund im Sprintrennen über 10 km auf den 16. Platz gelaufen. Der Walliser musste 3 Mal in die Strafrunde und büsste im Ziel 2:05 Minuten auf die Bestzeit ein. Serafin Wiestner, Martin Jäger und Jeremy Finello verpassten die Top 60. Den Sieg sicherte sich Martin Fourcade. Der Franzose war 51,6 Sekunden schneller als der Deutsche Arnd Peiffer. Dritter wurde der Norweger Ole Einar Björndalen.

Von den Schweizer Frauen holte über 7,5 km nur Aita Gasparin (35.) Weltcuppunkte. Lena Häcki (52.), Selina Gasparin (53.) und Susanna Meinen (93.) verpassten die Top 40. Gewonnen wurde das Rennen von der Tschechin Gabriela Soukalova.

Legende: Video «Der Wettkampf von Lillehammer» abspielen. Laufzeit 1:32 Minuten.
Aus sportaktuell vom 05.12.2015.

Skispringen: Windige Angelegenheit in Lillehammer

Mehr als zwei Stunden dauerte es, bis alle Athleten in Lillehammer zumindest einmal springen konnten. Starker Wind sorgte immer wieder für Unterbrüche, schliesslich wurde der Wettkampf nach dem ersten Durchgang gewertet. Der Deutsche Severin Freund siegte vor den beiden Norwegern Kenneth Gangnes und Andreas Stejernen. Simon Ammann wurde 21., Killian Peier 29.

Skicross: Fiva bester Schweizer

Das Schweizer Skicross-Team verpasste zum Weltcup-Auftakt in Montafon die Podestplätze. Alex Fiva klassierte sich nach seinem Halbfinal-Out als bester Schweizer auf Platz 7, Armin Niederer war bereits im Achtelfinal hängen geblieben. Bei den Frauen schied Priscillia Annen im Viertelfinal aus. Fanny Smith war am Freitag in der Qualifikation gestürzt und hatte sich einen Schlüsselbeinbruch zugezogen.

Die Siege gingen an die Kanadier Christopher Delbosco und Marielle Thompson.

Bob: Kein Schweizer Exploit in Winterberg

Die Schweizer Bob-Piloten konnten erneut nicht mit den Besten mithalten. Rico Peter und Anschieber Janne Bror belegten nur Platz 8. Noch schlechter erging es dem einstigen Weltcup-Dominator Beat Hefti und dessen Partner Sandro Ferrari. Die beiden mussten sich mit dem 17. Platz begnügen und fuhren über die zwei Durchgänge den happigen Rückstand von 1,41 Sekunden ein.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 5.12.2015, 11:15 Uhr

Legende: Video «Schweizer Bob-Teams enttäuschen» abspielen. Laufzeit 0:24 Minuten.
Vom 05.12.2015.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Robert Niederer, Heiden
    Seit Herr Lehmann an der Spitze des Skiverbandes mit seinem Missmanagement eine Fehlentscheidung nach der anderen trifft und die Funktionäre der Regionalverbände kein Mittel dagegen steuern, geht es im Verband und mit den Leistungen der Athleten nur noch bergab. Unsere Schweizer Nachwuchsportler sehen mit dieser Verbandsführung einer wenig hoffnungsvollen Zukunft entgegen.
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  • Kommentar von Christian Hofstetter, Zürich
    Es ist offensichtlich, dass Cologna nicht auf Touren kommt. Mir scheint auch, dass Cologna Hetland vermisst. Aber in der Schweiz ist es immer so: Wenn jemand erfolgreich arbeitet, steht er zehn anderen vor der Sonne. So einfach ist das.
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    1. Antwort von Renato Tivoli, Luzern
      Ich stimme allen zu, die hier die Rückkehr von Hetland fordern. Auch für mich war das unverständlich. Aber es passt zum Verband. Siehe Fall Rufener, den man wegen einer löcherlichen Kündigungsfrist/Vertrsgsdauer in die rocky Mountains schickte. Immer das Gleiche...!
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  • Kommentar von Walter Maurer, 8932 Mettmenstetten
    Herr Lopez das ist auch meine Meinung.
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