Zusätzliche Hürden für die Schweizerinnen

Das Rennen um den Einzug in die Playoffs der Frauen-WM in Riga wird für die Schweizer Curlerinnen zum Marathon. Nach der Vorrunde herrscht immer noch Unklarheit. Am Freitag misst sich das Team in Entscheidungsspielen mit den Russinnen und den Amerikanerinnen.

Die Schweiz rettet sich in die Tie-Breaks.

Bildlegende: Konzentration Die Schweiz rettet sich in die Tie-Breaks. Keystone

Die Schweiz, Russland und die USA sind nach den 11 Spielen der Vorrunde mit je einer Bilanz von 6 Siegen und 5 Niederlagen punktgleich. In den Tiebreaks müssen die Schweizerinnen zunächst gegen Russland antreten. Wenn sie gewinnen, treffen sie auf die USA. Der Sieger dieser Partie wird die Playoffs komplettieren, für die sich Schottland, Schweden und Kanada bereits souverän qualifiziert haben.

Ärgerliche Niederlage gegen Lettland

Im vorletzten Round-Robin-Spiel bezogen die Schweizerinnen eine bittere Niederlage. Sie unterlagen den zuvor sieglosen Lettinnen 7:8 nach Zusatz-End. Mit einem Zweierhaus im 10. End konnten sie sich ins Zusatz-End retten. Dort vergaben sie gute Chancen. Diese ärgerliche Niederlage führte letztlich dazu, dass die Schweizerinnen nicht direkt in die Playoffs einziehen konnten.

Offene Ausgangslage für Tie-Break

Sandra Gantenbein, Esther Neuenschwander, Marlene Albrecht und Silvana Tirinzoni vermochten sich immerhin vor dem Abendspiel wieder zu fangen. Sie setzten sich gegen die Däninnen 8:5 durch. Die Ausgangslage für die Entscheidungsspiele ist offen. Die Schweizerinnen verloren in der Vorrunde sowohl gegen die Russinnen als auch gegen die Amerikanerinnen.

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