Auf den Heiligenschein folgt der Aeroscreen

Nachdem Kimi Räikkönen im März den sogenannten Halo testete, versucht es Red Bull nun mit einer Windschutzscheibe.

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Ricciardo testet den Aeroscreen

1:29 min, vom 29.4.2016

Die Formel 1 muss sicherer werden. Zu diesem Entschluss führte wohl nicht zuletzt Jules Bianchis tödlicher Unfall 2014. Momentan werden 2 Möglichkeiten getestet, welche ab 2017 zum Einsatz kommen sollen. Die FIA will noch diesen Sommer eine Entscheidung fällen.

Die Windschutzscheibe

Daniel Ricciardo durfte im Auftakttraining in Sotschi die ersten Runden mit dem Aeroscreen oder auch «Canopy» drehen. Dabei handelt es sich um eine stabile Windschutzscheibe. Red Bull veröffentlichte zeitgleich zu Ricciardos Fahrt ein Video mit Versuchsanordnungen zum Aeroscreen. Unter anderem wurde gezeigt, wie ein Reifen mit 225 km/h auf die Windschutzscheibe gefeuert wird, ohne sichtbaren Schaden zu hinterlassen.

Der «Heiligenschein»

Den Schutz namens Halo durfte Ferraris Kimi Räikkönen bereits in den Saisonvorbereitungen in Barcelona ausprobieren. Es handelt sich dabei um einen ringförmigen Bügel, welcher sich über den Helm des Piloten spannt. Genau wie der Aeroscreen soll das Halo-System den Fahrer vor herumfliegenden Trümmerteilen schützen.

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Ohne Chefingenieur: Bei Sauber läuft es alles andere als rund

1:44 min, aus sportaktuell vom 29.4.2016

Mercedes im Training vorne

Die Mercedes-Piloten haben in den Freitags-Trainings zum GP von Sotschi die Bestzeiten aufgestellt. Sebastian Vettel wird wegen eines Getriebewechsels für das Rennen mit einer Fünf-Plätze-Strafe belegt. Hier geht es zu den Trainingsresultaten.