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Siffert sorgte für die Schweizer Siegpremiere in der Formel 1
Aus Sport-Clip vom 20.07.2020.
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«Blick zurück»: 20. Juli 1968 Jo Siffert gewinnt als erster Schweizer einen GP

Vor 52 Jahren fuhr der Freiburger in Brands Hatch zum Sieg. Die britische Rennstrecke wurde zu seinem Schicksal.

Sechseinhalb Formel-1-Saisons hat Jo Siffert im Sommer 1968 bereits hinter sich, mit einem 3. Rang (GP USA, 1964) als Bestergebnis. Den GP Grossbritannien am 20. Juli nimmt der damals 32-Jährige von Startplatz 4 aus in Angriff.

Siffert sitzt für das private Robert-Walker-Racing-Team in einem Lotus, dem damals überlegenen Boliden. Ganz vorne stehen mit den Briten Graham Hill und Jackie Oliver ebenfalls zwei Lotus-Fahrer. Beide müssen das Rennen aber mit Defekten aufgeben.

Aufstieg zum Nationalhelden

Siffert übernimmt in der 44. von 80 Runden die Führung und behauptet sie bis zuletzt gegen die hartnäckigen Ferrari-Fahrer Chris Amon (NZL) und Jacky Ickx (BEL). Der Sieg macht Siffert zum Nationalhelden. «Joseph Siffert: fantastique!», titelt etwa das Feuille d’Avis de Lausanne.

Drei Jahre später, kurz nach seinem 2. GP-Sieg auf dem Österreichring, tritt Siffert erneut in Brands Hatch an. In der 14. Runde bricht eine Radaufhängung, sein BRM überschlägt sich und fängt Feuer. Der eingeklemmte Siffert stirbt im Alter von 35 Jahren.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Ernesto Asher Meng  (Ashi Ernesto)
    Ja auch als Münstertaler im östlichsten Teil Graubündens, war ich von JO SIFFERT begeistert. Es war ein fürchterlicher Schlag zu vernehmen, dass JO SIFFERT so früh starb. Einer meines besten Freundes war Rennwagen verrückt. Wir wollten Bergrennen fahren in der Formel 3 4 oder 5 auch Grand Tourisme genannt. Wir hatten einen Ford Escort und Capri. Mir fehlte der Mut und stieg auf Rennvelo um. Das hat mir mein Schulfreund nie verziehen. Wünsche Fam.Siffert alles Gute. Kopf hoch.
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  • Kommentar von Hans Peter  (Byron)
    Jo Siffert war DER Held meiner Jugend. Als er 1971 starb habe ich in der Schule blau gemacht und bin mit meinem damals besten Freund mit dem Mofa mehr als 150 Kilometer nach Freiburg zur Beerdigung gefahren. Eine Geschichte aus einer anderen Zeit, ich weiss...
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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Mit Wehmut erinnere ich mich an diese Zeit zurück, in der es aus schweizerischer Sicht spannend war, bei den Formel 1-Rennen mitzufiebern. Zuerst Jo Siffert und dann Clay Regazzoni wussten zu begeistern. Später vermochte wenigstens ein Team, der Sauber-Rennstall, Interesse zu wecken. Inzwischen ist tote Hose und Eintönigkeit in der Formel 1.
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    1. Antwort von Bruno Dolensky  (spriss)
      Vergessen dürfen wir nicht Peter Monteverdi aus Binningen mit seinem Formel 1 Rennstall...
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