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Jochen Rindts tragischer Unfall in Monza
Aus Sport-Clip vom 05.09.2020.
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«Blick zurück»: 5.9.1970 Als der erste Popstar der Formel 1 tödlich verunglückte

Jochen Rindt kracht im Training zum GP in Monza in die Leitplanken und stirbt mit nur 28 Jahren.

5. September 1970, Training zum GP Italien: Nina Rindt wartet in der Lotus-Box auf ihren Mann Jochen, während alle anderen Fahrer zurück von der Strecke kommen. Es wird immer ruhiger.

Jackie Stewart, Rindts Rivale und Kumpel, erzählt ihr dann, was geschehen ist: Jochen sei wegen einer gebrochenen Bremswelle in der «Parabolica» von der Strecke geraten und tödlich verunglückt. Bernie Ecclestone trägt den blutverschmierten Helm seines Freundes.

Die Trauer über Rindts Tod geht weit über den Motorsport hinaus. 30'000 Menschen geben ihm in Graz das letzte Geleit. An seinem Grab stehen noch heute immer wieder Kerzen.

Posthum Weltmeister

Rindt galt mit seinem Charisma und seiner lässigen Erscheinung – Zigarette, Sonnenbrille, verschmitztes Lächeln – als erster Popstar der Formel 1. 1965 siegt er in Le Mans, 1969 erstmals in der F1.

Bei Lotus kann ich Weltmeister werden oder sterben.
Autor: Jochen Rindtim Jahr 1969

Im Jahr darauf startet er in Monaco eine Siegesserie und führt in der WM klar – ehe es in Monza zur Tragödie kommt. Zwei Monate später nimmt Nina Rindt die WM-Trophäe entgegen: Ihr Mann ist der einzige Formel-1-Fahrer, der posthum Weltmeister wird.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Eugen Baumgartner  (Eugen Baumgartner)
    Jochen Rindt war vor seinem Engagement in der Formel 1 der überragende Formel 2 Star. Er hat alle Challenges gewonnen, die der Rennsport aufzuweisen hatte. Das war auch der Grund, dass er einen Formel 1 Vertrag von Chapman / Lotus bekommen hat.
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  • Kommentar von Urs Planta  (upla)
    Mag mich gut erinnern. Der Lotus 72 war damals so überlegen wie heute Mercedes... ah ja und damals stoppten tatsächlich die Partnerinnen der Rennfahrer die Rundenzeiten mit der Stopuhr... tempi passati
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