Das Versprechen Hülkenberg

Mit den beiden neuen Fahrern Nico Hülkenberg und Esteban Gutierrez (Mex) nimmt der Sauber-Rennstall am Wochenende die neue Saison in Angriff. Die Rolle des Teamleaders soll dabei Hülkenberg übernehmen – ein Talent, das den 3. Anlauf nimmt.

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Formel 1: Nico Hülkenberg im Porträt

4:27 min, aus sportpanorama vom 3.3.2013

Nico Hülkenberg hat in der Formel 1 schon einige Spuren hinterlassen: 2010 fuhr er im Williams eine Pole Position ein - wurde jedoch Ende Saison aus finanziellen Gründen entlassen. In seinem 2. Jahr (2012) konnte er im Force India sogar zahlreiche Führungsrunden geniessen. Und nun, mit Sauber, soll im 3. Jahr der erste Podestplatz her.

«Ich bin kein Draufgänger»

«Man wird bei Sauber viel Freude an ihm haben», ist SRF-Kommentator Michael Stäuble überzeugt. «Er ist ein zuverlässiger und schneller Fahrer, der noch nicht sein ganzes Potenzial abrufen konnte.» Doch Hülkenberg sei auch unter Druck, denn von ihm werde sofort Leistung erwartet. «Ich bin kein Draufgänger», charakterisiert sich der Mann aus Emmerich. «Meine Stärke war und ist es, dass ich mich immer relativ schnell an ein neues Auto gewöhnen kann».

Die Erwartungen an Hülkenberg sind gross - vor allem von sich selbst. Doch auch der Spiegel ist vom Talent des 25-Jährigen überzeugt: «Womöglich ist er genau der Mann, der Sauber gefehlt hat, um endlich ein Rennen zu gewinnen».

TV-Hinweis

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Am Wochenende beginnt die neue Formel-1-Saison mit dem GP von Australien. Verfolgen Sie das Qualifying am Samstag ab 06.55 Uhr live auf SRF zwei oder im Livestream.