Drastische Statements im Fahrerlager

Der Formel-1-GP in Malaysia rief bei Lewis Hamilton Verschwörungstheorien und bei Max Verstappen grossen Ärger über Sebastian Vettel hervor.

Video «Motorschaden: Hamiltons Pech in Malaysia» abspielen

Motorschaden: Hamiltons Pech in Malaysia

1:51 min, aus sportpanorama vom 2.10.2016

Dass ihm dann ein Motorenschaden einen Strich durch die Rechnung machte, stimmte Lewis Hamilton untröstlich: «Solche Sachen passieren doch immer nur mir.» Bis 15 Runden vor Schluss war der Brite zuvor auf Siegeskurs gewesen.

«  Das kann doch nicht sein! »

Lewis Hamilton

Und der amtierende Weltmeister legte nach: «Es waren acht Autos mit Mercedes-Motoren auf der Strecke, und meiner geht hoch, obwohl ich der Nummer-1-Fahrer bin – das kann doch nicht sein!» Auch seine Ursachenforschung kam eher eigenwillig daher: «Da mischt sich eine höhere Macht gerade ziemlich ein.»

«  Vettel ist in Rosberg reingeknallt wie ein Idiot. »

Max Verstappen

Dabei hatte ursprünglich Nico Rosberg wie der Verlierer des Tages gewirkt. Bereits in der ersten Kurve wurde er von Sebastian Vettel abgeschossen. Nachdem sich Rosberg noch auf Platz 3 gekämpft hatte, gestand er denn auch: «Sebastian kam an wie ein Torpedo und ich dachte zuerst, jetzt ist alles vorbei.»

Video «Vettels Manöver verstimmt Verstappen» abspielen

Vettels Manöver verstimmt Verstappen

0:27 min, vom 2.10.2016

Wirklich in Rage brachte der nach Rennschluss bestrafte Vettel mit seinem Manöver aber Max Verstappen, den er hatte überholen wollen. «Vettel ist verrückt, er ist in Rosberg reingeknallt wie ein Idiot», wetterte der Belgier via Bordfunk. Vettel sah dies naturgemäss etwas anders und beschwichtigte: «Max und ich haben beide am gleichen Punkt gebremst.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 02.10.16, 08:30 Uhr