Ecclestone: «Sauber muss unterstützt werden»

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat sich angesichts der angespannten finanziellen Lage beim Sauber-Team besorgt um die Zukunft des Schweizer Rennstalls geäussert. Der Brite hofft aber, dass bald eine Lösung für das Problem gefunden werden kann.

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Ecclestone über die Probleme beim Sauber-Team

2:48 min, vom 8.7.2013

«Ich weiss zwar nicht genau, wie die finanzielle Lage bei Sauber aussieht, aber mir ist bekannt, dass die Situation nicht so gut ist, wie sie sein sollte», äusserte sich Ecclestone im Interview mit SRF. Dieses Problem gebe es auch bei anderen Teams. «Die meisten geben mehr aus als sie haben.»

Verkauf als Möglichkeit

Eine mögliche Lösung für die angespannte Lage sieht Ecclestone im Verkauf des Rennstalls. «Es ist ein gutes Team und es gäbe sicher genügend Interessenten», so der 82-Jährige. Er selber könne keine Hilfe leisten: «Wir haben mit den Teams ein Abkommen, dass alle gleich behandelt werden.»

Hoffnung auf kurzfristige Sponsoren

Ecclestone hofft, dass sich die Situation schnell entspannt. «Ich will mir die Formel 1 ohne Sauber gar nicht vorstellen. Wenn sie keine langfristigen Sponsoren finden, dann hoffe ich auf Firmen, die kurzfristig einspringen. Das Team muss unterstützt werden.»