Elektrizitätswerk betreibt Sauber

Die finanziellen Probleme des Sauber-Teams sind offenbar doch noch nicht ausgestanden. Laut Recherchen der «Handelszeitung» haben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) im Oktober eine Betreibung gegen den Formel-1-Rennstall eingeleitet.

Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn mit sorgenvoller Miene.

Bildlegende: Sorgenvolle Miene Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn. Keystone

Laut Recherchen der Handelszeitung fordern die EKZ von Sauber exakt 53'848.70 Franken, weil Stromrechnungen nicht bezahlt worden sind. Insgesamt soll der Auszug aus dem Betreibungsregister 57 Forderungen von verschiedenen Firmen gegen Sauber in der Höhe von 547'162.79 Franken auflisten.

Zusammenarbeit mit russischen Investoren

Im Juli dieses Jahres war bekannt geworden, dass diverse Gläubiger von Sauber mehr als 1,2 Millionen Franken forderten. Kurz darauf kündigte der Rennstall eine Zusammenarbeit mit russischen Investoren an, um die finanziellen Probleme zu lösen.

Eine als «Sauber-Insider» bezeichnete Person sagte ebenfalls gegenüber der Handelszeitung, dass diese finanziellen Probleme beim Rennstall tatsächlich noch nicht definitiv gelöst seien, man aber kurz vor dem Abschluss stehe. Für Details sei es noch zu früh.