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Formel 1 Elektrizitätswerk betreibt Sauber

Die finanziellen Probleme des Sauber-Teams sind offenbar doch noch nicht ausgestanden. Laut Recherchen der «Handelszeitung» haben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) im Oktober eine Betreibung gegen den Formel-1-Rennstall eingeleitet.

Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn mit sorgenvoller Miene.
Legende: Sorgenvolle Miene Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn. Keystone

Laut Recherchen der Handelszeitung fordern die EKZ von Sauber exakt 53'848.70 Franken, weil Stromrechnungen nicht bezahlt worden sind. Insgesamt soll der Auszug aus dem Betreibungsregister 57 Forderungen von verschiedenen Firmen gegen Sauber in der Höhe von 547'162.79 Franken auflisten.

Zusammenarbeit mit russischen Investoren

Im Juli dieses Jahres war bekannt geworden, dass diverse Gläubiger von Sauber mehr als 1,2 Millionen Franken forderten. Kurz darauf kündigte der Rennstall eine Zusammenarbeit mit russischen Investoren an, um die finanziellen Probleme zu lösen.

Eine als «Sauber-Insider» bezeichnete Person sagte ebenfalls gegenüber der Handelszeitung, dass diese finanziellen Probleme beim Rennstall tatsächlich noch nicht definitiv gelöst seien, man aber kurz vor dem Abschluss stehe. Für Details sei es noch zu früh.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Wanner, Aarau
    Herr buda: eine Firma, die ihre Stromrechnungen nicht bezahlt und wiederholt auf namhafte Beträge betrieben werden muss ..... tolle Firma.
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    1. Antwort von buda, SZ
      wie viele Arbeitsplätze haben Sie Herr Wanner in den letzten 20 Jahren in der Schweiz geschaffen? Wenn es mehr sind als es Peter Sauber geschafft hat dürfen sie weiter pöbeln...ansonsten bitte schweigen...
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  • Kommentar von buda, SZ
    Hat die Handelszeitung nichts anderes zu tun als rumzuwühlen und eine tolle Firma in den Dreck zuziehen? Man sollte alle schweizer Firmen welche in der F1 Werbung machen ohne Sauber zu unterstützen an den Pranger stellen......
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    1. Antwort von Mike Brunner, Lachen
      Gibt es noch Schweizer Firmen, die in der Formel 1 werben? Die UBS hat das Schweiz schlussendlich nur noch im Namen. Ich fände es aber auch sehr lobenswert, wenn Schweizer Firmen dort investieren würden anstatt Russland, es gäbe genug sehr Profitable, die in Frage kämen und ihr Image sehr gut pflegen könnten. Vielleicht gäbe es dann auch mal wieder einen Schweizer Fahrer. Zwingen kann man aber niemanden, es wäre einfach Schade um die vielen Arbeitsplätze inkl. Zulieferer.
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