Ferrari jagt Mercedes

Mercedes dominiert in Monza: Lewis Hamilton fährt im zweiten Training zum GP von Italien vor Teamkollege Nico Rosberg die Bestzeit. Einigermassen mithalten konnte nur Ferrari.

Weltmeister Lewis Hamilton auf der Strecke in Monza.

Bildlegende: Raste zur Tagesbestzeit Weltmeister Lewis Hamilton. Keystone

Auf dem 5,793 km langen Hochgeschwindigkeitskurs, auf dem drei Viertel mit Vollgas gefahren werden, war Lewis Hamilton um 0,193 Sekunden schneller als sein deutscher Teamkollege Nico Rosberg, der in der WM vor dem 14. von 21 Saisonrennen noch neun Punkte Rückstand auf den dreifachen Weltmeister aufweist (223:232).

Ferrari dank Motoren-Updates dran

Die beiden einzigen ernsthaften Verfolger der «Überflieger» sind die Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel. Dank Motoren-Updates für den Heim-GP konnten beide den Rückstand unter einer Sekunde halten. Für Räikkönen wurde mit 370,1 km/h das höchste Tempo des Tages gemessen.

Hinter den beiden Top-Teams folgen etwas überraschend nicht weitere Fahrer, die vom Mercedes-Power profitieren, sondern die beiden Red-Bull-Renaults von Max Verstappen und Daniel Ricciardo.

Sauber zurück, aber es wird getüftelt

Nicht wie erhofft verliefen die zwei 90-minütigen Trainingssitzungen in Monza für die beiden Fahrer von Sauber-Ferrari: Am C35 des Schweden Marcus Ericsson (zweimal 15.) musste am Morgen für längere Zeit an den Boxen ein technisches Problem gelöst werden. Und dem Brasilianer Felipe Nasr (19./21.) fehlten auf den Geraden einfach einige PS.

Gleichwohl gibt es vom Hinwiler Rennstall auch Positives zu vermelden. Am Auto von Nasr wird ein neues Aerodynamik-Paket getestet. Am Kühleinlass sind diverse Messgeräte angebracht, dazu ein Befestigungsband über der Frontpartie.

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Saubers neuer Chefingenieur vor Feuertaufe

0:35 min, aus sportaktuell vom 2.9.2016

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Formel 1

Monza bleibt im Kalender

Der GP Italien findet auch in den kommenden drei Jahren in Monza statt. Im Vorfeld des Rennens am Sonntag verkündeten Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und Angelo Sticchi Damiani, Präsident des italienischen Automobilverbandes ACI, die Vertragsverlängerung bis 2019.

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