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Formel 1 Ferrari mit Doppelsieg beim GP von Ungarn

Das Ferrari-Team hat beim GP von Ungarn dank Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen einen Doppelsieg feiern können. Der Deutsche kann damit seine WM-Führung ausbauen.

Legende: Video Vettel und Räikkönen lassen Ferrari jubeln abspielen. Laufzeit 4:14 Minuten.
Aus sportaktuell vom 30.07.2017.
  • Doppelsieg für Ferrari: Sebastian Vettel siegt überlegen vor Teamkollege Kimi Räikkönen.
  • Ärger bei Red Bull beim Start: Max Verstappen schiesst Daniel Ricciardo ab, der Australier muss aufgeben.
  • Das Sauber-Team einmal mehr ohne WM-Punkt.

Das Podest in Budapest

1. Sebastian Vettel (De/Ferrari) 1:39:46,713

2. Kimi Räikkönen (Fi/Ferrari) + 0,908

3. Valtteri Bottas (Fi/Mercedes) + 12,462

Sebastian Vettel kam quasi mit einem Start-Ziel-Sieg zu seinem vierten Triumph in der laufenden WM-Saison. Nur in einer kurzen Phase nach dem Reifenwechsel musste der von der Pole Position gestartete Deutsche die Führung an Max Verstappen abtreten. Danach fuhr Vettel den Sieg – abgeschirmt von Teamkollege Kimi Räikkönen – sicher nach Hause, obwohl er mit Lenkungsproblemen zu kämpfen hatte.

Rang 3 ging an den Finnen Valtteri Bottas im Mercedes, der von Teamkollege Lewis Hamilton auf der Schlussrunde vorbei gelassen wurde. Der Finne seinerseits hatte zuvor den Engländer vorbei gelassen, der zu jenem Zeitpunkt noch die Möglichkeit sah, in die Phalanx der Ferrari-Fahrer einbrechen zu können.

Am Start hatte zunächst Verstappen für Gesprächsstoff gesorgt, als er Red-Bull-Teamkollege Daniel Ricciardo aus dem Rennen beförderte. Der Niederländer wurde anschliessend mit einer 10-Sekunden-Strafe belegt.

Der WM-Stand

1. Sebastian Vettel (De/Ferrari) 202 Punkte

2. Lewis Hamilton (Gb/Mercedes) 188

3. Valtteri Bottas (Fi/Mercedes) 169

Nach dem Zusammenschluss an der Spitze vor 2 Wochen in Silverstone konnte Vettel seinen Vorsprung in Budapest wieder deutlich ausbauen. Neu liegt der 4-fache Weltmeister wieder 14 Punkte vor Mercedes-Pilot Hamilton.

Sauber fällt zurück

Einmal mehr nur Statistenrollen spielten die Sauber-Fahrer. Marcus Ericsson und Pascal Wehrlein klassierten sich auf den Plätzen 16 und 17. Die anhaltende Erfolglosigkeit hatte auch Folgen in der Wertung der Konstrukteure. Weil Fernando Alonso als 6. und Stoffel Vandoorne als 10. in den McLaren zusammen 9 Punkte sammelten, rutschte Sauber auf die letzte Position ab.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 30.07.2017, 13:30 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Suat Ulusoy (SuatU)
    @ Rolf Bolliger: Ich teile Ihre Ansicht. Wenn ich mir Sport anschaue, dann möchte ich faire und spannende Wettkämpfe sehen. In der Formal 1 bedeutet das für mich u.a., dass beide Fahrer möglichst gleich behandelt werden sollten. Dies ist leider bei Ferrari "traditionell" nicht der Fall. Und wenn dann noch auf Kursen wie in Budapest gefahren wird, wo das Überholen praktisch unmöglich ist, wird Hamiltons "Rückfallaktion" zum Highlight...
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  • Kommentar von Suat Ulusoy (SuatU)
    DIE Szene des Rennens kommt im Beitrag nicht richtig zur Geltung. Dass Hamilton in der Schlussrunde derart verlangsamt und Bottas wieder vorbei ziehen lässt, war absolut aussergewöhnlich. Bottas konnte das Tempo von Hamilton nicht mitgehen und wurde von Verstappen bedrängt. Grosses Fairplay von Hamilton und Mercedes! Auf der anderen Seite hat Ferrari dafür gesorgt, dass Raikkönen hinter Vettel bleibt...von wegen überlegener Sieg...
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    1. Antwort von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
      Sicher, Herr Ulusoy, war die "Geste" von Hamilton vor der Ziellinie eine kameradschaftliche Handlung gegenüber seines Teamkollegen! Aber wir als Zuschauer möchten spannende, sportliche Kämpfe auf der ganzen Strecke bis am Schluss erleben und keine rein "punktetechnische" Spiele in den Teams mit verfolgen! Nun, es zeigt sich halt einmal mehr: In der Formel 1 geht es (nur) um sehr viel Geld, Macht und Prestige! Da sind alle Rahmen-Rennen vor dem F-1-Start doch viel spannender und sportlicher!
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    2. Antwort von Dennis Gutknecht (Chitty_2017)
      Da gebe ich ihnen recht, Herr Ulusoy. Eine faire Aktion an Bottas der das Treppchen verdient hatte
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