Frühere Startzeiten für 5 Formel-1-Rennen

Der Internationale Automobil-Verband hat beschlossen, in der kommenden Formel-1-Saison 5 Rennen in der «Königsklasse» um eine Stunde vorzuziehen. Grund dafür ist der schwere Unfall von Jules Bianchi im Oktober 2014 in Suzuka.

Die F1-Organisatoren reagieren auf schlechte Sichtverhältnisse wie hier beim GP von Abu Dhabi.

Bildlegende: Dämmerung Die F1-Organisatoren reagieren auf schlechte Sichtverhältnisse wie hier beim GP von Abu Dhabi. EQ Images

Von den neuen Startzeiten betroffen sind die Grand Prix von Australien, Malaysia, China, Japan und Russland. Der Internationale Automobil-Verband folgte bei seinem Entscheid dem Rat des Unfallgremiums, das den Crash von Jules Bianchi untersuchte. Der französische Marussia-Pilot hatte am 5. Oktober 2014 in Suzuka (Jap) ein Bergungsfahrzeug gerammt und befindet sich seither zwar in stabilem, aber weiterhin kritischem Zustand.

Nach Bianchis folgenschwerem Unfall im Regen von Suzuka hatten Fahrerkollegen die Licht- und damit Sichtverhältnisse auf der Strecke moniert. Mit der neuen Regelung dürfen Grand Prix – Nachtevents ausgenommen – nur noch maximal 4 Stunden vor Sonnenuntergang gestartet werden.

Die Saisoneröffnung in Australien beginnt neu bereits um 16 Uhr Lokalzeit, der GP von Malaysia 2 Wochen später um 15 Uhr. In China (12. April), Japan (27. September) und Russland (11. November) wird jeweils um 14 Uhr Ortszeit gestartet.