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Lewis Hamilton feiert seinen 7. Weltmeistertitel
Aus sportpanorama vom 15.11.2020.
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GP der Türkei Hamilton holt sich im Regen von Istanbul seinen 7. WM-Titel

Lewis Hamilton sichert sich mit dem Sieg beim GP der Türkei vorzeitig seinen 7. WM-Titel. Damit zieht der Brite mit Rekordhalter Michael Schumacher gleich.

Das Podest

  • 1. Lewis Hamilton (GBR, Mercedes)
  • 2. Sergio Perez (MEX, Racing Point)
  • 3. Sebastian Vettel (GER, Ferrari)

Lewis Hamilton hat es geschafft! Im viertletzten Rennen dieser speziellen Saison sicherte sich der Brite mit einem Sieg beim GP der Türkei vorzeitig seinen insgesamt 7. Weltmeister-Titel in der Formel 1. Damit zieht der 35-jährige Mercedes-Fahrer mit dem bisherigen Rekordhalter Michael Schumacher gleich.

In der WM-Wertung baute Hamilton bei 3 noch ausstehenden Rennen seinen Vorsprung auf seinen Teamkollegen Valtteri Bottas auf uneinholbare 110 Punkte aus. Bottas war Hamiltons einziger verbliebener Konkurrent im Titelkampf, er landete im Rennen nach mehreren Drehern aber ausserhalb der Punkteränge.

Perez auf dem Podest, Stroll kann Pole nicht nutzen

Hinter Hamilton komplettierten Sergio Perez (Racing Point) und Sebastian Vettel, der seinen Ferrari-Teamkollegen Charles Leclerc in der letzten Kurve noch abfing, das Podest. Der zweite Racing-Point-Pilot, Lance Stroll, konnte seine erste Karriere-Pole nicht nutzen. Nachdem er lange in Führung gelegen hatte, beendete er das Rennen auf dem 9. Rang.

Regen in Istanbul

Wie bereits das ganze Rennwochenende zeigte sich das Wetter auch am Sonntag nicht von seiner besten Seite. Insbesondere zu Beginn des Rennens regnete es im Istanbul Park noch. Doch je länger das Rennen dauerte, desto trockener wurde die Strecke. Die Verhältnisse blieben aber schwierig, speziell als kurz vor Schluss noch einmal ein kurzer Regenschauer einsetzte. So mancher Fahrer fand sich im Laufe des Rennens neben der Strecke wieder.

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Dreher von Räikkönen und Verstappen
Aus Sport-Clip vom 15.11.2020.
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Alfas können Schwung nicht mitnehmen

Mit den Starträngen 8 und 10 von Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi verlief das Qualifying für Alfa Romeo so gut wie seit über einem Jahr nicht mehr. Am Renntag machte sich dann schnell Ernüchterung breit. Bereits vor dem Rennen landete Giovinazzi im Kiesbett.

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Giovinazzi landet im Kiesbett
Aus Sport-Clip vom 15.11.2020.
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Der Italiener konnte zwar das Rennen normal in Angriff nehmen, musste aber seinen Boliden nach nicht einmal einem Drittel der Renndistanz aufgrund technischer Probleme abstellen. Räikkönen fuhr beim 500. GP-Wochenende des Rennstalls auf den 15. Schlussrang.

So geht es weiter

Wie so viele Rennen in dieser Saison wurde auch der GP von Brasilien von nächster Woche abgesagt. Aus diesem Grund findet das drittletzte Rennen der Saison erst in 2 Wochen statt. Der GP von Bahrain steht auf dem Programm.

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Von ganz knapp bis locker – die 7 WM-Titel Hamiltons
Aus sportpanorama vom 15.11.2020.
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SRF zwei, sportlive, 15.11.2020, 10:30 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Danny Kinda  (Kinda)
    Ich finde Hamilton kommt sehr günstig zu einem weiteren WM Titel. Genau wie Mercedes das einen grossen Vorteil hatte indem sie schon zwei Jahre vor der Hybrid Ära mit der Technologie experimentieren aber niemand wusste. So haben sie bis heute ein Vorteil der nie einzuholen war. Klar, Hamilton ist fahrerisch sehr gut und Schumacher war nicht immer sympathisch aber er hatte Ecken und Kanten. 2021 wird zweifelsohne auch an Hamilton gehen da nächste Saison nicht viel geändert wird.
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  • Kommentar von Urs Dupont  (udupont)
    Muss man(n) in solchen Zeiten auch immer noch diesem Pseudo"sport" huldigen bzw. stupides und infantiles Vorbild für die immer zahlreicheren und rücksichtsloseren Lärmfreaks auf unseren Strassen sein?
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    1. Antwort von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
      Man mussnicht, ist freiwillig Hr Dupont. Ist zudem durchaus Sport, die Jungs haben ei e gut Physis und Kondition, trainieren hart.
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    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Gisler, die "Jungs" sind körperlich nicht besser trainiert als ganz viele Hobbysportler/innen. Dass sie dafür "hart" trainieren, bezweifle ich. Sie halten sich ganz einfach körperlich fit und können sich viel Erholungszeit gönnen. Mit Spitzensport im eigentlichen Sinn hat das aber kaum zu tun. Von mir aus dürfen Sie der Formel 1 trotzdem huldigen, soviel Sie wollen. Dadurch lässt sich aber keine Rechtfertigung für deren Existenz ableiten.
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    3. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Zweifacher Irrtum, Herr Graf. Zum einen gehören Rennfahrer/Innen zu den am besten austrainierten Allroundathlet/Innen der Welt - zum anderen hat nicht nur das Existenzberechtigung was der Herr Graf gut heisst... ;-))
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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Spannendes Rennen, heute hat man gesehen wer fahrerisch gut ist. Verstappen die Entäuschung, der von allen hoch gejubelte, ein Fehler nach dem andere, eit weg von der Klasse eines Hamilton,Vettels oder Leclerc und das in einem scheinbat überlegenen Autobei diesen Verhältnissen er bleibt vieles schuldig. Vettel hat heute gezeigt was er fahrerisch drauf hat wenn nicht nur das Auto entscheidend ist.
    Hamilton eine Klasse für sich, Schade für Stroll, hätte es ihm gegönnt zu siegen.
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