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Formel 1 GP Singapur: unvergessen bleibt der «Skandal-Crash»

Vor 9 Jahren fand zum ersten Mal ein F1-Rennen in der Nacht statt. Doch nicht nur wegen dieser Premiere bleibt der GP von Singapur 2008 in Erinnerung.

Legende: Video «Das «Crashgate» um Nelson Piquet jr.» abspielen. Laufzeit 1:04 Minuten.
Vom 14.09.2017.

Für den 800. GP der Geschichte der Formel 1 gab es eine spezielle Premiere. Doch das erste Nachtrennen endete in einem Chaos:

  • Renault-Pilot Nelson Piquet jr. verursachte einen Crash und löste eine Safety-Car-Phase aus.
  • Teamkollege Fernando Alonso rückte dadurch nach vorne und gewann das Rennen.

Piquet crashte – auf Anweisung von Briatore?

Die Fahrer sprachen hinterher von einem beeindruckenden Rennen. Doch ein Jahr später deckte Piquet nach seiner Entlassung bei Renault die Hintergründe auf: Der Crash sei von seinen Vorgesetzen Flavio Briatore und Pat Symonds geplant worden. Das «Crashgate» beschäftigte die FIA.

Dies hatte für alle Beteiligten Folgen:

  • Briatore und Symonds wurden gesperrt, nach einer Gegenklage wurden die Sperren wieder aufgehoben. Symonds arbeitete bis Ende 2016 als Technikchef bei Williams.
  • Piquet jr. und Renault sahen sich vor Gericht wieder, am Ende musste der Konzern eine Entschädigung zahlen.
  • Der 32-Jährige fährt mittlerweile in der Formel E.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Dennis Gutknecht (HoppSchwiiz)
    Der Kontext der Geschichte(Alonso ist besser als Piquet) hat Parallelen zu Schumacher-Zeiten, zu Vettel-Webber,zu Alonso-Massa und je nachdem auch zu Rosberg-Hamilton(2014-15). Alonso war damit nach der Spionageaffäre 2007(McLaren) in den zweiten Skandal innert zwei Jahren verwickelt. Vielleicht ist er daran zerbrochen(wurde nie mehr Weltmeister)...
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