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Formel 1 Hamilton feiert dritten Sieg in Serie

Lewis Hamilton hat in Schanghai seinen 3. Saisonsieg in Serie gefeiert. Der britische Mercedes-Pilot setzte sich vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg und Fernando Alonso im Ferrari durch. Sauber-Pilot Esteban Gutierrez wurde 16., Adrian Sutil schied erneut aus.

Hamilton stellte die Weichen zu seinem 3. Saisonsieg in Folge bereits am Start. Der 29-jährige Brite, der in dieser Saison im 4. Rennen zum 3. Mal von der Pole Position ins Rennen gegangen war, setzte sich noch vor der ersten Kurve an die Spitze und feierte vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg.

Hamilton feierte beim dritten Doppelsieg von Mercedes nach Malaysia und Bahrain nicht nur den ersten Sieg-Hattrick seiner Karriere, sondern auch den 3. Triumph beim GP von Schanghai nach 2008 und 2011. Dies ist vorher noch keinem Fahrer gelungen. In der WM-Wertung liegt der Brite nur noch 4 Punkte hinter Rosberg zurück, der sich in Schanghai die schnellste Rennrunde gutschreiben lassen konnte.

Ferrari macht Boden gut

Hinter dem unangefochtenen Mercedes-Duo belegte Fernando Alonso den 3. Rang. Nach den guten Trainingseindrücken lieferte Ferrari damit den Beweis, im Vergleich zum GP von Bahrain einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht zu haben. Für Ferrari war es der erste Podestplatz der Saison. Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari wurde Achter.

Gutierrez auf Rang, Sutil früh out

Einmal mehr wenig erfreulich verlief der Tag für das Sauber-Team, das im vierten Rennen den fünften Ausfall hinnehmen musste. Der von Position 14 gestartete Adrian Sutil fiel nach dem Start ans Ende des Feldes zurück und gab das Rennen nach sechs Runden wegen Problemen mit der Antriebswelle auf.

Für Esteban Gutierrez bestand zu keinem Zeitpunkt die Chance, von Startplatz 17 aus in den Kampf um WM-Punkte eingreifen zu können. Der 22-jährige Mexikaner beendete das Rennen auf Platz 16. Damit steht das Sauber-Team vor den ersten Rennen in Europa (11. Mai in Barcelona) noch immer ohne Punkte da.

Vettel muss Ricciardo den Vortritt lassen

Weltmeister Sebastian Vettel, der nach dem Start zwischenzeitlich auf den 2. Rang vorgedrungen war, beendete das Rennen hinter seinem Red-Bull-Teamkollegen Daniel Ricciardo auf Rang 5. In der 25. Runde musste der Deutsche den Australier, der von Position 2 ins Rennen gegangen war, auf Anweisung der Teamleitung vorbeiziehen lassen.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Roger, Oberhasli
    Es ist wie verhext. Am Quali Samstag regnet es wie aus Kübeln, aber am Rennsonntag ist es wieder furztrocken. Ein kleiner Regenschauer hätte diesem Rennen bestimmt gut getan...
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  • Kommentar von claudio, corelli
    es tut weh zu hören wie der reporter den name ricciardo falsch auspricht immer und immer wieder. RICCIARDO ist ein italienische name und so wie der reporter ihn auspricht, müsste folgendermasse geschrieben werden : RICCHIARDO. bitte den reporter auf den fehler aufmerksam machen oder ersetzen.
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    1. Antwort von Markus Mathis, corelli
      Daniel ist Australier und spricht seinen Namen selber wie "RICARDO" aus. Dies dürfte entscheidend sein, auch wenn das nicht pur italienisch ist!
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  • Kommentar von Marcello, Wädenswil
    Das war wahrscheinlich ein riesiger Albtraum und Frust für Bubi-Vettel, sich von Ricciardo überholen zu lassen und erleben zu müssen, wie ihn der Australier je länger je mehr demontiert! Somit ist wieder mal klar, dass Vettel nur dank des damals besten Autos WM werden konnte und nicht durch sein fahrerisches Können! Vettel ade!
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    1. Antwort von Björn Christen, Wädenswil
      Traurig ist eher, dass dieser Typ im Red Bull hockt, obwohl er Buemi seinerzeit bei Toro Rosso in den Freitag-Trainings kein einziges Mal schlagen konnte. Vettel ade? - Lachhaft! - Seb wird diesen Dauergrinser noch in Grund und Boden fahren, sobald Red Bull das neue Reglement im Griff haben und wieder an der Spitze sind.
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