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Formel 1 Hamilton mit 4. Sieg in Serie

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton hat bei der Premiere des GP Russland einen souveränen Sieg gefeiert und seine WM-Führung weiter ausgebaut. Hinter dem Briten fuhren Nico Rosberg und Valtteri Bottas auf das Podest.

Lewis Hamilton, der von der Pole Position ins Rennen gestartet war, feierte beim erstmals ausgetragenen GP durch den Olympiapark von Sotschi bereits seinen 9. Saisonsieg.

Zwar wurde der Brite kurz nach dem Start von seinem Stallrivalen Nico Rosberg überholt. Weil dieser dabei aber durch die Auslaufzone abgekürzt hatte, musste er Hamilton umgehend wieder vorbeiziehen lassen.

Hamilton baut Vorsprung aus

Mit seinem insgesamt 31. GP-Sieg konnte Hamilton im Kampf um den WM-Titel wichtige Punkte sammeln. Mit 291 Punkten beträgt sein Vorsprung auf Rosberg neu 17 Zähler. Der Deutsche zog sich beim unerlaubten Überholmanöver gegen seinen Mercedes-Teamkollegen kurz nach dem Start einen Platten zu und reihte sich nach einem frühen Boxenstopp am Ende des Feldes ein.

Dank einer beeindruckenden Aufholjagd beendete Rosberg das sonst ereignisarme Rennen dennoch auf dem 2. Schlussrang. Komplettiert wurde das Podest vom finnischen Williams-Piloten Valtteri Bottas, der in Sotschi zum 5. Mal in der laufenden Saison in die Top 3 fuhr.

Konstrukteurs-Titel an Mercedes

Mit dem 9. Doppelsieg in der laufenden Saison haben Hamilton und Rosberg dem Mercedes-Team vorzeitig den erstmaligen Triumph in der Konstrukteurs-WM beschert. Zudem ist Hamilton dank dem GP-Sieg in Russland mit Landsmann Nigel Mansell (ebenfalls 31 Siege) gleichgezogen und ist nun zusammen mit dem Weltmeister von 1992 erfolgreichster Formel-1-Fahrer Grossbritanniens.

Sauber bleibt ohne Punkte

Für das Sauber-Team gab es auch im viertletzten Saisonrennen nichts zu holen. Esteban Gutierrez, der von Position 13 ins Rennen gestartet war, lag als 9. zwar zwischenzeitlich in den Punkterängen. Dies allerdings nur, weil er seinen ersten Boxenstopp erst nach 39 Runden einlegte. Am Schluss reichte es dem Mexikaner zu Rang 15, gleich dahinter klassierte sich mit Adrian Sutil der 2. Pilot aus dem Hinwiler Rennstall.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.10.2014, 12:30 Uhr

Die letzten 20 Konstrukteurs-Weltmeister

2014Mercedes
2013Red Bull
2012Red Bull
2011Red Bull
2010Red Bull
2009Brawn
2008Ferrari
2007Ferrari
2006Renault
2005Renault
2004Ferrari
2003Ferrari
2002Ferrari
2001Ferrari
2000Ferrari
1999Ferrari
1998McLaren
1997Williams
1996Williams
1995Benetton

GP3-Serie: Schweizer gaben Gas

Im Rahmenprogramm des F1-GP von Russland figurierten Rennen der GP3-Serie. Zwei Schweizer Fahrer feierten dabei beachtliche Erfolge. Der aus der Pole gestartete Berner Patric Niederhauser gewann vier Tage nach seinem 23. Geburtstag die zweite Prüfung. Am Samstag war Alex Fontana 3. geworden, 24 Stunden später wurde er in eine Kollision verwickelt.

6 Kommentare

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  • Kommentar von KPD, Motorsport
    Es ist für alle ein schlag ins gesicht, wenn Rosberg in der 1 Runde an die Box muss und ganz hinter liegt nur mit Massa hinter sich und dann trotzdem 2ter wird. Nicht nur Sauber hat Probleme. Ferrari Mclaren Red Bull Williams Lotus. Die können sich alle nicht mit Ruhm beckleckern. Gut jetzt muss man faireweise sagen, dass die Motoren von Renault und Ferrari echt müll sind im verglecich zu Merc. Zu Sauber: Selbst Marussia hat 2 Punkte mit einem FerrariMotor. Es liegt nicht nur daran...
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  • Kommentar von p.keller, kirchberg
    Sauber nach 4 Runden 22 Sekunden, nach 10 Runden 44 Sekunden Rückstand!
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  • Kommentar von H.Burri, Zürich
    Bitte, bitte sofort aufhören. Der Ruf der Schweiz als Hitec-Land steht auf dem Spiel, wenn es nicht mehr gelingt ein einigermassen konkurrenzfähiges Formel 1-Auto zu entwickeln. Vielleicht müsste man der ETH einen Versuch zugestehen. Die Sauber-Mitarbeiter tun mir leid.
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    1. Antwort von A. Schwendeler, Freienbach
      Ja ne, is kla. die Schweiz wird natürlich nur über den Sauber Rennstall wahr genommen. Nur mal als Beispiel, der Sitz des Mercedes Rennteams liegt in Grossbritanien...der Sitz von Caterham liegt in *Trommelwirbel* Grossbritanien. Was sagt uns das? Genau, garnichts. Das Problem von Sauber liegt primär am Geld, denn man hat nachwievor keine potenten Sponsoren. Hinzu kommt aber halt auch die Ferrari Powerunit und eine schwach besetzte Aerodynamikentwicklung. Ein Windkanal alleine baut keine Autos.
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    2. Antwort von H. Lang.., Oberstammheim
      @ A. Schwendener: nur zur Erinnerung - Toro Rosso hat auch Ferrari Motoren und hat 29 Punkte, aber eben einen James Kee als leitenden Ingenieur. Wer weiss, Fernando wäre für nächste Saison vielleicht noch zu haben ........
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    3. Antwort von Stefan Resl, Wien
      Herr Lang: Ihre Aussage ist nicht ganz richtig. Torro Roso fährt mit einem Renault Antrieb. Es gibt genügend Hinweise die die Schwäche des Ferrari Antriebs belegen.
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