Longrun-Analyse: Mercedes auch in Sotschi eine Klasse für sich

Auf der neuen Strecke im russischen Sotschi bleibt alles beim Alten. Mercedes dominiert auch an der Olympia-Stätte. McLaren überraschte, Sauber liess Lotus hinter sich.

Lewis Hamilton fährt in Sotschi vor dem olympischen Feuerturm durch.

Bildlegende: Olympisches Flair Die Formel gastiert dieses Wochenende in Sotschi. Reuters

Die neue Strecke im Olympia-Park hat sehr viel Grip und bietet einige Herausforderungen. Die Fahrer sind voll des Lobs, auch wenn die 12 von 18 Kurven im Bereich von 80 und 140 km/h liegen. Alle andern gehen voll, auch der 180-Grad-Bogen um die Medal Plaza.

Pirelli hat mit Soft und Medium eine sehr konservative Reifenwahl getroffen. Der Reifenabbau war so gering, dass viele Teams mit nur einem Stopp rechnen. Der Soft ist ca. 1 bis 1,2 Sekunden schneller.

Den stärksten Eindruck hat einmal mehr Mercedes hinterlassen. Der Longrun von Hamilton (8 Runden mit Rundenzeiten von 1.43.7 - 1.44.7) war ganz klar der Beste. Rosberg experimentierte und verlor im Schnitt 0,8 Sekunden.

Hinter Mercedes folgt überraschend McLaren mit 10-Runden-Runs im Bereich von 1.44.2 - 1.45.4. Williams ist heute keinen Longrun gefahren, dürfte aber auf dieser Strecke ähnlich konkurrenzfähig sein wie McLaren.

Sauber sah besser aus als auch schon, lag vor Lotus. Sutil fuhr 10 Runden zwischen 1.45.7 und 1.46.8.

Video «Formel 1: Sergej Sirotkins Premiere im Sauber» abspielen

Sergej Sirotkins Premiere im Sauber

1:39 min, aus sportaktuell vom 10.10.2014

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen Sie das Qualifying zum GP von Russland am Samstag ab 12:55 Uhr live auf SRF zwei und im Livestream. Das Rennen übertragen wir am Sonntag ab 12:30 Uhr live.