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Formel 1 Milde Strafe für Mercedes in der Reifen-Affäre

Der Formel-1-Rennstall Mercedes ist nach seinen umstrittenen Testfahrten mit Reifen-Hersteller Pirelli überraschend mit einem blauen Auge davon gekommen.

Keine gravierenden Folgen für Mercedes.
Legende: Reifen-Poker Keine gravierenden Folgen für Mercedes. EQ Images

Das britische Team erhält eine Verwarnung und wird von der Teilnahme am Young Driver Test im Juli, einer Testmöglichkeit für den Nachwuchs, ausgeschlossen. Von einer Geldstrafe und einem Punktabzug bleiben die Silberpfeile jedoch verschont.

Auch für Pirelli nur eine Verwarnung

Auch Pirelli wird lediglich verwarnt. Das entschied das Internationale Tribunal des Automobil-Weltverbandes FIA am Freitag. Das Urteil kann vor dem Internationalen Berufungsgericht angefochten werden.

Das Tribunal erklärte in der Urteilsbegründung, dass der Test nicht durchgeführt worden sei, damit Mercedes einen unfairen Vorteil erlange. Weder Pirelli noch Mercedes hätten zudem zu irgendeinem Zeitpunkt mit schlechter Absicht gehandelt.

Mercedes und Pirelli hatten im Mai mit den Mercedes-Stammfahrern Rosberg und Hamilton Reifen getestet. Red Bull und Ferrari intervenierten, weil das Vorgehen gegen das Verbot von Tests während der Saison verstossen habe.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Stef, Eglisau
    Völlig lächerlich dieses Urteil,aber schon in der Bibel steht,wer hat dem wird gegeben!! Wieso hat Pirelli nicht ein Mittelfeld -Team zu diesen "geheimen" Tests eingeladen?Da hätte doch,der sicher gewonnene Vorteil,das F1 Mittelfeld an die Spitze heran geführt..Aber eben,langsam nervt mich dieser F1 Zirkus,wir werden,diese Saison,seid 10 Jahren notabene, auch kein Rennen live besuchen. Den 700 Stutz für "ein Fake" live zu erleben,gebe ich nicht mehr aus! Mein kleiner,persönlicher Protest !!
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  • Kommentar von Gian, Chur
    Ich finde den Entscheid richtig, aber man spürt halt doch auch die Hintergedanken der FIA beim Urteil: Bei einen hohen Strafe wäre ein Ausstieg von Mercedes und Pirelli möglich gewesen. Beide wären nicht einfach zu ersetzten; Pirelli kurzfristig nicht und Mercedes auch langfrisitg nicht. Der todkranke Patient F1 erträgt keine weitere Schwächung.
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    1. Antwort von Dusan Likovic, Zürich
      Ich denke nicht, dass weder Pirelli noch Mercedes bei einer harten Strafe ausgestiegen wären. Das würde doch keinen Sinn machen. Die Formel 1 ist eine zu ideale Werbeplattform für diese Unternehmen. Ich glaube, dass der milde Entscheid seitens der FIA einen viel praktischeren Ursprung hat. Hätte man bspw. Mercedes mit einem massiven Punkteabzug bestraft, würde die Formel 1 weniger spannend, was die FIA sicherlich verhindern willl.
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