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Der Name Schumacher ist zurück in der Formel 1
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Nach Rang 16 beim Debüt Mick Schumacher: Mit Geduld statt Vater-Vergleichen durchstarten

In Bahrain erlebte Mick Schumacher rangmässig kein erfreuliches Debüt. Für den Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher kein Grund zur Sorge.

Freilich hatte Mick Schumachers Debüt in der Formel 1 für Aufsehen gesorgt. Adel verpflichtet, und als Sohn des langjährigen Königs des Rennzirkus war ein stiller Einstand undenkbar. Doch in sportlicher Hinsicht war die Rückkehr des Namens Schumacher ernüchternd: Rang 16 mit über einer Runde Rückstand, der Bolide offensichtlich nicht konkurrenzfähig. Zumindest im Vergleich mit Teamkollege Nikita Masepin wurde das Fahrgefühl des Deutschen erkennbar.

Objektiv darf das Abschneiden von Schumacher nicht überraschen. 300 PS mehr bringt der Haas mit als die Boliden, die der 22-Jährige aus der Formel 2 kennt. Die Sparmassnahmen im Hinblick auf die neuen Regeln 2022 haben dem eh schon langsamsten Auto im Feld nicht geholfen. Dennoch wollte «Schumi junior» nach seiner Premiere nicht jammern: «Natürlich bin ich das aus der Formel 2 nicht gewohnt. Aber wir wussten ja von vornherein, dass das der Fall sein wird.»

Weshalb Mick Schumacher längst über den medialen Vergleichen mit seinem Vater steht und wie seine langfristigen Ziele in der Königsklasse des Motorsports lauten, erfahren Sie im Audiobeitrag oben.

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Aus Sport-Clip vom 28.03.2021.

SRF zwei, sportlive, 28.3.2021, 16:30 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Habt ihr euch schon mal gefragt warum der im schlechtesten Auto sitzt, nicht bei Ferrsri, Alfa oder sonst wo? Weil die Leute nicht wirklich glauben dass er ein kommender Champ ist. Er ist wie das Auto nicht gut genug. Wäre er das und sähe man Siegpotential hätte man sich um ihn gerissen. Er will es nicht wahrhaben, die deutsche Presse und Seele auch nicht. Für Haas und Ferrari gutes Marketing. Mik wird wohl nie vorne mitfahren, der Name allein hilft nicht wirklich schnell zu sein.
    1. Antwort von Nicolas Rendi  (Yubel)
      [1/2]
      Also, Faktencheck:
      F2 Champ, Ferrari Academy-Driver.
      Freie Plätze (Muss Ferrari-Nahe sein, weil Academy):
      - Ferrari: Beide Fahrer bereits vor der Saison 2020 z.T mehrjährig bestätigt.
      - Alfa: Wurde diskutiert, wenn Kimi aufgehört hätte wäre Mick wohl zu Alfa. GIO auch Ferrari-Junior.
      - Haas: Musste/Sollte ein Ferrari Junior aufnehmen (Wunsch Ferrari). Mick als F2-Champ + Marketingmässig der mit Abstand beste Move.
    2. Antwort von Nicolas Rendi  (Yubel)
      [2/2]
      Ferrari will bei seinen Kundenteams (wohl vertraglich so geregelt ) jeweils einen Fahrer bestimmen / besetzen dürfen. Alfa hat dies mit GIO bereits "erfüllt". Schlussendlich hat wohl Ferrari entschieden, wer in diesem Haas Cockpit sitzt.
      Ihre Behauptung, "der sitzt nur im schlechtesten Auto weil er nicht gut ist", zeugt leider nicht gerade von gutem Verständnis der F1-Politik. Sonst wäre ein Russell (Merc-Junior, F2-2018 Champ) ja wohl auch "schlecht"? Dann wären alle Rookies schlecht?
    3. Antwort von Nicolas Rendi  (Yubel)
      und @Gisler

      Wär wäre denn, ihrer Meinung nach, von den Jugend/Nachwuchs-Fahrer besser geeignet als ein Mick Schumacher? Würde mich wirklich interessieren, ob sie auch konstruktive Vorschläge haben oder nur kritisieren können :-)
  • Kommentar von Nicolas Rendi  (Yubel)
    Der Haas ist nicht konkurrenzfähig. Bereits Ende letzter Saison wohl mit Williams das Schlusslicht in der F1. Dass man über den Winter kaum entwickelt hat und bereits jetzt die Entwicklung komplett auf 2022 beschränkt, hilft logischerweise nicht.

    Was ein Mick mit einem konkurrenzfähigerem Auto machen könnte, steht natürlich in den Sternen und ist reinste Spekulation. Ich schätze ihn aufgrund der Ergebnisse in der F2 etwa bei Tsunoda ein, vlt leicht besser.
  • Kommentar von Urs Schärer  (Schärer)
    Ich sag’s ja schon lange, der Junge Schumacher fährt nur, wegen seines Vaters und nicht weil er ein äusserst gutes Talent wäre. Es gibt im Rennzirkus viel bessere Fahrer, die gefördert werden sollten!
    1. Antwort von Simon Liechti  (SimonLiechti)
      Mick gewann die F2, eine spec Serie mit sehr viel talentierten Fahrern. Schon vergessen?
    2. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      Tja, gebe ich ihnen Recht, gut gür Marketing Zwecke. Talentierte Fahrer häten in einem Haas wohl mehr hersus geholt. MS ist ein Mitfahrer ohne grosse Kartierechancen. Ein Wunschtraum der Deutschen.
    3. Antwort von Nicolas Rendi  (Yubel)
      Der Name hilft sicherlich. Allerdings hat der Junge Talent, was nicht zuletzt seine Erfolge in der Formel 2 zeigten. Er hat sehr gute und talentierte Fahrer hinter sich gelassen. Ilott, Zhou, Tsunoda, Schwartzmann sind keine schlechte (ich halte sogar sehr viel von denen), welche am Schluss den Kürzeren gezogen haben bei gleichen Voraussetzungen / Material.

      @Schärer und @Gisler mich würde es sehr interessieren, von welchen talentierteren Fahrer im Rennzirkus Sie sprechen.