Pascal Wehrlein «hat Glück gehabt»

Sauber-Fahrer Pascal Wehrlein hat sich bei seinem Crash im Januar offenbar schlimmer verletzt als bislang bekannt. Nach Worten von Mercedes-Teamchef Toto Wolff handelte es sich um eine Verletzung im Halswirbel-Bereich.

Pascal Wehrlein

Bildlegende: Pascal Wehrlein Brach er sich einen Halswirbel? EQ Images

«Pascal hat sich bei dem Unfall Wirbel im Halswirbelbereich gestaucht und gebrochen. Er hat Glück gehabt, dass es nicht zu einer weitreichenderen Verletzung gekommen ist», sagte Wolff am Rande des GP China in Schanghai.

Der von Mercedes ausgebildete Wehrlein hatte auf diese Saison hin zu Sauber gewechselt, aber für den GP in Australien sowie das Rennen dieses Wochenendes in China Forfait gegeben.

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Smog und Regen verhindern Training

0:47 min, aus sportflash vom 7.4.2017

Mini-Training wegen Nebels

Der 1. Trainingstag zum GP China dauerte nur 22 Minuten. Grund war dichter Nebel, welcher den Betrieb des Rettungshelikopters verhinderte. Die Bestzeit von Max Verstappen (Red Bull) hat deshalb kaum Aussagekraft.

Marcus Ericsson im Sauber und Wehrlein-Ersatz Antonio Giovinazzi absolvierten lediglich je 4 Runden. Ohne Rundenzeit blieben unter anderen Sebastian Vettel (Ferrari) und Lewis Hamilton (Mercedes).

Malaysia verabschiedet sich aus Formel 1

Nach 19 Jahren verabschiedet sich Malaysia aus dem Formel-1-Rennkalender. Der Grand Prix am 1. Oktober dieses Jahres wird der vorerst letzte in Sepang sein. «Es ist immer traurig, einem Mitglied der Formel-1-Familie Lebewohl zu sagen», erklärte der neue Marketingchef der Formel 1, Sean Bratches, am Freitag auf der Website der Königsklasse des Motorsports. Malaysias Tourismusminister Nazri Aziz hatte unlängst beklagt, dass der Sport mittlerweile zu teuer für den Ausrichter geworden und nicht mehr so attraktiv sei.

TV-Hinweis

Verfolgen Sie den GP China live auf SRF zwei und in der SRF Sport App mit. Das Qualifying am Samstag ab 8:55 Uhr, das Rennen am Sonntag um 7:30 Uhr.