Zum Inhalt springen

Header

Zusammenfassung GP Brasilien
Aus Sport-Clip vom 17.11.2019.
Inhalt

Plätze 4 und 5 für Alfa Romeo GP in Sao Paulo: Verstappen siegt bei Ferrari-Desaster

Nach einer turbulenten Schlussphase gewinnt Max Verstappen den GP Brasilien. Die Ferraris schalten sich gegenseitig aus.

Das Podest

  • 1. Max Verstappen (NED), Red Bull
  • 2. Pierre Gasly (FRA), Toro Rosso
  • 3. Carlos Sainz jr. (ESP), McLaren

Die Schlussphase in Sao Paulo war nichts für schwache Nerven. Fast im Minutentakt wurde das Klassement nach folgenschweren Vorfällen auf dem Circuit durcheinandergewirbelt. Max Verstappen behielt dabei den kühlsten Kopf und holte sich im zweitletzten Rennen seinen 3. Saisonsieg. Schlüssel zum Erfolg war auch ein taktischer Schachzug seines Teams.

Als Valtteri Bottas nach einem Motorschaden in der 55. von 71 Runden die Safety-Car-Phase auslöste, entschied sich Red Bull, den in Führung liegenden Verstappen in die Box zu holen. Mit frischen Soft-Reifen war es dann ein Leichtes, Lewis Hamilton in Runde 60 wieder von der Spitze zu verdrängen. In der Folge war Verstappens Sieg nicht mehr in Gefahr.

Das entscheidende Duell zwischen Verstappen und Hamilton
Aus sportlive vom 17.11.2019.

Der bereits feststehende Weltmeister Hamilton fuhr am Ende als Dritter über die Ziellinie. Doch der Brite kassierte wegen eines regelwidrigen Überholmanövers gegen Verstappens Teamkollegen Alexander Albon im Nachhinein eine 5-Sekunden-Zeitstrafe und fiel als Siebter aus den Podesträngen. Carlos Sainz im McLaren erbte Platz 3.

Super-GAU bei Ferrari

Das Rennen möglichst schnell vergessen dürfte die Devise bei Ferrari lauten. Charles Leclerc touchierte 5 Runden vor Schluss seinen Teamkollegen Sebastian Vettel beim Direktduell um Rang 4. Beide Piloten mussten das Rennen sofort aufgeben.

Die Ferraris schiessen sich gegenseitig ab
Aus sportlive vom 17.11.2019.

Nutzniesser der Ferrari-Karambolage war Pierre Gasly. Der Franzose im Toro Rosso stiess bis auf Rang 2 vor und landete somit erstmals überhaupt in seiner Karriere auf dem Podest.

Top-Resultat für Alfa Romeo

Neben Gasly gehörten auch die beiden Fahrer von Alfa Romeo zu den Profiteuren. Nach zuletzt 4 Nullern schafften es Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi zum 2. Mal in diesem Jahr gemeinsam in die Top 10. Der Finne holte sich als Vierter 12 WM-Punkte und somit 2 mehr als sein italienischer Teamkollege Giovinazzi, der das Rennen auf Platz 5 beendete.

Damit dürfte dem Hinwiler Rennstall der 8. Rang in der Teamwertung nicht mehr zu nehmen sein. Der Vorsprung auf die amerikanische Equipe Haas beträgt vor dem Saisonfinale in 2 Wochen in Abu Dhabi 29 Punkte.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.11.2019, 17:30 Uhr

25 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bruno Meier  (Bruno Meier)
    Als Ferrari Vettel geholt hatte, dachte ich mir, dass hier ein Talent zum grossen Champion werden kann oder gar wird. Leider, haben vor allem die letzten beide Jahre gezeigt, dass dies nie der Fall sein wird. Immer wenn Vettel unter Druck stand, hat er sehr viele unnötige Fehler begangen. 2018 hat er die WM vorzeitig weggeworfen, gestern war nur ein weiterer Fehler, bei dem er unnötig und regelwidrig nach links gezogen hat, Leclerc abdrängen wollte und dabei beide Rennwagen zerstört hat.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Siro Andrianello  (Siro Andrianello)
    Wer die Onboards beider Ferraris anschaut, sieht das Leclerc zuerst nach links lenkt und danach als Vettel mit dem Heck auf Höhe seiner Vorderreifen war wieder nach rechts zieht. Damit sollte der Schuldige gefunden sein. Vettel zieht nach links um die Position zu verteidigen. Leclerc als hinterer Mann muss ihm mehr Platz geben, schon beim Überholen musste Vettel fast auf die Wiese ausweichen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von M. Keller  (mkel)
      Wenn Sie die Onboards von beiden Fahrern anschauen, sehen Sie, das beide leicht nach links ziehen. Als Anhaltspunkt können Sie zB die weisse Linie nehmen. Leclerc macht einige Bewegungen mit dem Steuerrad, was auf eine unebene Strecke in dem Bereich hindeutet. Da Leclerc aber eindeutig nicht nach rechts fährt, sehe ich den Fehler bei Vettel, der unnötigerweise nach links zieht bevor er vorbei ist, statt einfach geradeaus zu fahren. Das ist dieselbe dumme Aktion wie in der Türkei 2010.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von M. Keller  (MK)
      @Siro- glaube, Vettel hatte rechts noch genügend Platz. Auch wenn er seine Spur, also geradeaus, weiter halten würde. Dies hat für mich nichts mit 'vor' oder 'hinter' zu tun, sondern einfach nur mit Fairness. Und dies kennt Vettel immer weniger. Zudem kann er seine (Fahr-)Fehler nicht eingestehen. Er sucht diese immer bei den anderen. Wird mir immer unsympathischer, dieser Kerl.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Fridolin Rolfö  (F.Rolfö)
    Wenn ich Ferrari wäre, würde ich Vettel für seinen erneuten unfairen Rempler fürs letzte Rennen sperren und durch den Ersatzfahrer ersetzen.
    Das genau Gleiche hat er schon 2010 in der Türkei gegen seinen damaligen Teamkollegen Webber abgezogen. Vettel lernt einfach nichts aus seinen Fehlern. Schaut euch den damaligen Crash bei YouTube an.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von M. Keller  (MK)
      @Rolfö - sehe ich genauso. Vielleicht schafft es dieser dann ins Ziel.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen