Qualifying-Revolution in der Formel 1?

Dem Qualifying in der Formel 1 steht eine Revolution bevor. Jeweils im 90-Sekunden-Takt soll künftig der schwächste Fahrer ausscheiden.

Fahrer sitzt auf einer Leitplanke

Bildlegende: Wer zu langsam ist, darf nicht mehr mitmachen So wollen es die Pläne für das künftige Qualifying. Keystone

Die Strategiegruppe und die Formel-1-Kommission haben am Dienstag beim Treffen in Genf laut übereinstimmenden Medienberichten einem neuen Modus zugestimmt. Das Qualifying würde neu im Stile eines Ausscheidungsrennens ausgetragen. Nach einer Einrollphase fliegt jeweils im 90-Sekunden-Takt der schwächste Fahrer raus. Die Pole-Position belegt, wer als letzter Fahrer übrig bleibt.

Ball liegt bei der FIA

Der Weltrat des Dachverbandes FIA müsste diesen Modus allerdings noch ratifizieren, ehe er zum Einsatz kommen kann. Ein offizielles Statement der FIA steht noch aus.

Bei den Regeln für 2017 soll dagegen wie erwartet keine Einigung erzielt worden sein. Die Entscheidung in dieser Frage wurde ebenso auf den 1. April vertagt wie jene über die Kosten der Motoren ab 2018.

Zweiter Testtag in Barcelona

Am zweiten Tag der Formel-1-Tests in Montmelo bei Barcelona war Sebastian Vettel im Ferrari erneut der Schnellste. Sauber-Pilot Marcus Ericsson belegte Rang 5 von 11 klassierten Fahrern. Am Mittwoch wird auch Felipe Nasr im letztjährigen C34 testen. Der neue Sauber für die Saison 2016, der C35, soll nächste Woche ausgerollt werden.