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Regeländerungen vorgestellt Wird die Formel 1 wieder spannender?

Die Formel 1 hat ihr Regelwerk ab der Saison 2021 vorgestellt. Das Ziel ist es, die Rennen wieder umkämpfter zu machen.

Sebastian Vettel und Lewis Hamilton.
Legende: Wollen auch, dass die Formel 1 wieder spannender wird Sebastian Vettel und Lewis Hamilton. Freshfocus

Das neue Reglement, das am Rande des GP der USA verkündet wurde, stützt auf drei Grundpfeilern:

  • Budgetobergrenze: Erstmals wird in der Formel 1 ein sogenannter «Budget Cap» eingeführt. Die Kostenobergrenze von 175 Millionen Franken gilt ab 2021 verbindlich für alle Teams und soll in den Folgejahren kontinuierlich gesenkt werden. SRF-Experte Michael Stäuble erklärt, weshalb diese Obergrenze nicht die ganze Wahrheit ist.
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Stäuble über die neue Budgetobergrenze
Aus Sport-Clip vom 31.10.2019.
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  • Mehr Rennen: Kosten sollen auch gespart werden, indem die Rennwochenenden auf 3 Tage komprimiert werden. Das Ziel ist es, in naher Zukunft 25 Rennen durchzuführen. Aktuell sind es 21, 2020 werden 22 Grand Prix stattfinden.

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Stäuble: «Das Ziel ist es, mehr Rennen durchzuführen»
Aus Sport-Clip vom 31.10.2019.
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  • Neues Aerodynamik-Konzept: Der Frontflügel wird ab 2021 deutlich vereinfacht, weitere Aerodynamik-Elemente werden abgeschafft oder modifiziert. Generell will der Sport «nachhaltiger» werden und sich verstärkt auch dem Thema Klimaneutralität widmen. Ausserdem sollen die Rennen dadurch wieder attraktiver werden.

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Stäuble: «Harte Zweikämpfe müssen wieder möglich sein»
Aus Sport-Clip vom 31.10.2019.
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Der Motorsportweltrat hat den Regeln bereits einstimmig zugestimmt. Nun sind die Teams gefragt. Die Rennställe müssen sich entscheiden, ob sie unter den neuen Vorgaben in der Formel 1 bleiben und ein neues Concorde Agreement bis 2025 unterzeichnen.

«Reverse Grid» abgelehnt

Versuche, die Formel 1 wieder spannender zu machen, gibt es zahlreiche. Eine Idee war in diesem Herbst der sogenannte «Reverse Grid».

Die Idee: Anstelle eines Qualifyings wird am Samstag ein Rennen in der umgekehrten Reihenfolge der WM-Rangliste gefahren. So wird die Startreihenfolge für das richtige Rennen am Sonntag ermittelt. Nicht alle Teams stimmten diesem Vorschlag zu, die Änderung kann deshalb nicht durchgesetzt werden.

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Stäuble: «Würde mich über Reverse-Grid-Regel freuen»
Aus Sport-Clip vom 31.10.2019.
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Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 31.10.19, 18:45 Uhr

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