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Formel 1 Rosberg triumphiert in Australien

Nico Rosberg hat das erste Formel-1-Rennen der Saison in Melbourne gewonnen. Der Deutsche setzte sich nach der Disqualifikation von Daniel Ricciardo vor den beiden McLaren-Piloten Kevin Magnussen und Jenson Button durch. Sebastian Vettel und Lewis Hamilton schieden aus, Sauber holte keine Punkte.

Nico Rosberg erwischte einen perfekten Start und übernahm noch vor der ersten Kurve die Spitzenposition. Diese gab er bis zum Ende nicht mehr ab und fuhr ungefährdet zu seinem insgesamt 4. GP-Sieg.

«Unglaublich, was ihr da für ein Auto gebaut habt», jubelte Rosberg via Boxenfunk. Mit dem 100. Sieg für einen Mercedes-Motor untermauerte der 28-Jährige die Favoritenrolle, in die sich die Silberpfeile mit einer starken Testphase vor der Saison gefahren hatten.

Ricciardo nachträglich qualifiziert

Red-Bull-Fahrer Daniel Ricciardo wurde sehr zur Freude der einheimischen Fans Zweiter. Die Ernüchterung für Pilot und Zuschauer folgte aber einige Stunden später. Der Australier wurde disqualifiziert, weil die Benzindurchflussmenge über dem erlaubten Wert von 100 Kilogramm in der Stunde lag. Red Bull kündigte unmittelbar darauf Berufung gegen die Entscheidung an.

«Rookie» Kevin Magnussen beendete damit sein erstes Formel-1-Rennen als Zweiter. Das Podest komplettierte sein McLaren-Teamkollege Jenson Button.

Keine Punkte für Sauber

Weniger erfreulich verlief der Tag für das Sauber-Team. Adrian Sutil und Esteban Gutierrez beendeten das Auftaktrennen auf dem 11. respektive 12. Platz. Nur Max Chilton im Marussia-Boliden war noch langsamer unterwegs.

Vettel und Hamilton früh raus

Für Sebastian Vettel und Lewis Hamilton endete der erste GP der Saison schon früh. Der Deutsche musste seinen Red Bull nach Problemen mit dem
Antrieb in der fünften Runde abstellen. Bereits eine Runde zuvor hatte der von der Pole Position gestartete Lewis Hamilton vorzeitig aufgegeben. Der Brite bekundete Motorprobleme.

Für Vettel endete damit die eindrückliche Serie von neun Siegen in Folge. Entsprechend enttäuscht gab sich der vierfache Weltmeister nach dem Ausscheiden: «Für mich war es eher ein bescheidenes Wochenende. Wir haben alles versucht im Auto, es wachzurütteln, zum Leben zu erwecken, aber es hat nicht funktioniert.»

6 Kommentare

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  • Kommentar von Raffi, Weg
    Eine Schande, weil Sauber ein gutes , erfahrenes F1 Team ist. Wenn die sich auf das wesentliche Konzentrieren könnten. Anstatt dauernd nach Sponsoren zu suchen. Mit Einem gesicherten Budget ausgestattet. Wo man auch Fahrer verpflichten könnte die das Team will, und nicht der Sponsor. Buemi und Hülkenberg. Tönt gut für Mich. Gut, das Auto scheint diese Saison nicht konkurrenzfähig. Andere haben aber auch Probleme. Hoffe Sie können noch zum Mittelfeld aufschliessen.
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Schade, dass sich die grottige Pre-Season von Sauber vollauf bestätigt hat - das wird wohl ein langes Jahr, wo man sich primär mit Marussia und Caterham um die goldene Ananas duelliert. Mein neuer Lieblingsfahrer ist Kevin Magnussen - ein sehr sympathischer, schneller Junge, der Perez bei McLaren jetzt schon vergessen macht und wohl auch Button gehörig einheizen wird.
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    1. Antwort von Raffi, Da
      Wer? Bei Mc Laren muss man nicht die Fahrer nehmen, die den Sponsor der den Lohn bezahlt, mitbringen. Das die Verpflichtung von Perez ein Fehler war befürchteten der englische Kommentator und der Experte (Martin Brundle) schon im Herbst 2012. Und recht hatten Sie. Auch Hulk wird im diese Saison um die Ohren fahren. Wenn ich F1 schaue, lese ich dauernd überall gross UBS und ROLEX. Ausser wenn der Schweizer F1 Wagen gross im Bild ist. Wieso eigentlich?!?!?!?
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    2. Antwort von Björn Christen, Bern
      @Raffi - finde ich auch zum Kotzen, dass UBS und Rolex die F1 sponsern, aber keiner dieser Miliardenkonzerne ein paar Millionen für Sauber abdrücken kann. Ein Talent wie Sebastien Buemi sollte in der F1 sein - mit Schweizer Sponsoren im Rücken! Es ist eine Schande, wie wenig hier zusamengearbeitet wird. Sponsoren wollen nichts von Sauber wissen; Sauber gibt Buemi seit Tag 1 die kalte Schulter. Dass Simon De Silvestro jemals in einem Sauber sitzen wird, glaube ich auch erst, wenn ich es sehe.
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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Langweiliges Renne bin eingeschlafen. Das einzig neue und spannende ist wer kommt ins Ziel und wer hat ein Defekt. Sauber ist nicht Konkurrenzfähig, das ist aber nicht nur am Ferrari - Motor auszumachen. Mit solchen Resultaten wird Sauber es schwer haben zum Überleben.
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    1. Antwort von Alain Prost, Paris
      Sah ich genau so, und jedesmal werden die Zuschauer verarscht. Nachträglich disqualifikation, Rückversetzungen etc. Wieso geht das noch einer Live schauen? Das waren noch Zeiten: 1960-1990, Männer und keine Paydrivers, und bestechbare Jugdes.
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