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Formel 1 Russische Investoren für Sauber

Der Formel-1-Rennstall Sauber ist gerettet: Das Hinwiler Traditionsteam hat eine weitreichende Partnerschaft mit drei russischen Staatsunternehmen bekanntgegeben.

Legende: Video Russische Partner retten Sauber («tagesschau») abspielen. Laufzeit 3:21 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 15.07.2013.

Sauber liess auf seiner Website verlauten, dass man künftig mit drei russischen Unternehmen zusammenspanne. Namentlich sind dies der Investment Corporation International Fonds, der Staatliche Fonds zur Entwicklung der Nord-Westlichen Russischen Föderation sowie das Nationale Institut für Luftfahrt und Technologie.

Sirotkin wird Sauber-Pilot

Details über die Zusammenarbeit und die Höhe der Investition wurden noch nicht bekannt. Teil der Partnerschaft ist aber, dass der erst 17-jährige Russe Sergej Sirotkin in ein Förderprogramm aufgenommen und ab 2014 Fahrer in der Formel 1 wird.

Der Hinwiler Rennstall vermeldete weiter, dass man dank der Kooperation eine solide Basis erhalte, um «die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu steigern». Damit ist Sauber aus der misslichen finanziellen Lage befreit.

Probleme seit Ende Juni

Ende Juni war publik geworden, dass das Team Sauber in grossen finanziellen Schwierigkeiten steckt. Über den Boliden wurde ein Entwicklungsstopp verhängt. Vergangene Woche wurde bekannt, dass gegen den Rennstall Betreibungen in der Höhe von 1,2 Millionen eingegangen sind.

31 Kommentare

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  • Kommentar von O. Toneatti, Bern
    Welche Firma kann es sich leisten, jährlich weit über 100 Millionen Fr in den Sand zu setzen, wie das die Firma Sauber tut? Wenn keine Erfolge da sind, ist das Naheliegende eben der Konkurs? Es gibt keine andere Lösung. Hat jemand Swissair gesagt?
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  • Kommentar von J. Johnson, Vitznau
    Gemäss meinen langjährigen beruflichen und privaten Erfahrungen mit Russland, muss ich festhalten, dass ich KEIN unberechenbareres Land kenne als Russland. Die Diversifizierung auf drei verschiedene Firmen/Institutionen wäre grundsätzlich positiv, wenn nicht alles russische Firmen wären. Ich denke Sauber ist gut beraten, wenn er schon mittelfristig einen zusätzlichen potentiellen nichtrussischen Weltkonzern als zusätzlichen Partner akquirieren könnte. Jedenfalls viel Glück ans Sauber-Team!
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  • Kommentar von R.Anderegg, Zürich
    Wie naiv muss man eigentlich sein um nicht zu erkennen, dass hinter diesen Beiteilungen das Putin-Regime steht?? Von wegen Sport und Ethik, das gekünstelte Geschwaffel kann ich nicht mehr hören. Da kann man sich auch fragen wie diese Firmen ihr Geld verdienen?? Und schon vergessen wie es Neuchatel Xamax ergangen ist?? Sauber wird sich so selber ruinieren und sich ausnehmen lassen.
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