Saubers Hoffnung am Jubiläums-GP

Sauber feiert in Österreich Jubiläum. Am Wochenende steht der 300. Grand Prix als Privat-Team bevor. Als Geschenk hoffen die Hinwiler auf WM-Punkte.

Die Sauber-Fahrer Felipe Nasr (links) und Marcus Ericsson

Bildlegende: Reicht's für Punkte? Felipe Nasr (links) und Marcus Ericsson kämpfen in Spielberg um Punkte. Keystone

Das Ziel in Österreich ist klar: WM-Punkte, um den 6. WM-Rang zu verteidigen. Sauber liegt mit 21 Zählern gleichauf mit Force India, Toro Rosso lauert nur 6 Punkte dahinter.

Dazu muss gegenüber Montreal eine Steigerung her. Beide Strecken sind sich ähnlich, die Vollgaspassagen müssten den Hinwilern behagen. Nur, in Kanada verpasste man die Top 10 deutlich.

Was für Sauber spricht:

  • Nach dem Ausfall von Hockenheim ist Spielberg das einzige Rennen im deutschsprachigen Raum. Sauber hat den GP, 700 km von Hinwil entfernt, zum Heimrennen erklärt. Tatsächlich sind am Streckenrand jeweils viele Schweizer Fans zu sehen.
  • Felipe Nasr feierte im Vorjahr seinen bislang einzigen Sieg in einem GP2-Hauptrennen, die Strecke scheint ihm also zu liegen.
  • Die beiden Red Bull werden in Spielberg den 5. Motor einsetzen (erlaubt sind vier pro Jahr) und deshalb in der Startaufstellung zurückversetzt. McLaren und Toro Rosso werden die fehlende Motorenpower spüren. Damit ist zum Jubiläumsrennen ein Startplatz in den Top 10 möglich.
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Zu Besuch in Felipe Nasrs Heimat (englisch, Quelle: Sauber.com)

5:20 min, vom 17.6.2015