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Formel 1 Start-Ziel-Sieg für Hamilton in China

Der Brite Lewis Hamilton hat den GP von China in souveräner Art und Weise für sich entschieden. Sebastian Vettel, der Melbourne-Champion, wurde Zweiter. Nichts zu lachen hatte Sauber.

Das Podest

  • 1. Lewis Hamilton (Gb/Mercedes)
  • 2. Sebastian Vettel (De/Ferrari)
  • 3. Max Verstappen (Ho/Red Bull)

Hamilton revanchierte sich eindrücklich für die Niederlage zum Saisonauftakt in Melbourne, als er sich Vettel geschlagen geben musste. Mit seinem Start-Ziel-Sieg gewann er in China bereits zum 5. Mal. Der britische Pole-Mann liess bei seinem insgesamt 54. GP-Triumph nie einen Zweifel über den Sieger aufkommen und schloss in der WM-Wertung zu Vettel auf.

Auf den 3. Platz fuhr sensationell Max Verstappen. Der 19-jährige Niederländer war von der 16. Position ins Rennen gestartet und machte nicht weniger als 13 Positionen gut. In der Schlussphase hielt er erfolgreich seinen pushenden Teamkollegen Daniel Ricciardo (Au) auf Distanz.

So fuhren die Sauber-Piloten

  • 15. Marcus Ericsson (Sd)
  • OUT Antonio Giovinazzi (It)
Legende: Video Der Crash von Giovinazzi abspielen. Laufzeit 1:11 Minuten.
Aus sportlive vom 09.04.2017.

Wie schon in Australien gab es für die Sauber-Fahrer keine Punkte. Wehrlein-Ersatz Giovinazzi fabrizierte wie schon im Qualifying einen Crash. In der 4. Runde verlor der Italiener in der Zielkurve auf der noch feuchten Strecke beim Beschleunigen die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr seitlich in die Streckenbegrenzung. Giovinazzi blieb unverletzt.

Ericsson büsste im Vergleich zum Qualifying eine Position ein und klassierte sich als 15. Sämtliche 5 Fahrer hinter dem Schweden beendeten das Rennen nicht.

Das weitere Programm

In den nächsten Wochen zieht der F1-Tross langsam westwärts. Nächsten Sonntag steht der GP von Bahrain auf dem Programm, 2 Wochen später steht Sotschi auf dem Programm, ehe dann im Mai die Europa-Klassiker in Barcelona und Monte Carlo anstehen.

GP China: Das Schlussklassement

1. Lewis Hamilton (Gb), Mercedes, 1:37.36,160 (Schnitt: 187,535 km/h).  2. Sebastian Vettel (De), Ferrari, + 6,250. 3. Max Verstappen (Hol), Red Bull, + 45,192. 4. Daniel Ricciardo (Au), Red Bull, + 46,035. 5. Kimi Raikkonen (Fi), Ferrari, + 48,076. 6. Valtteri Bottas (Fi), Mercedes, + 48,808. 7. Carlos Sainz Jr (Sp), Toro Rosso-Renault, + 1.12,893. 8. Kevin Magnussen (Dä), Haas, eine Runde zurück. – Ferner: 15. Marcus Ericsson (Sd), Sauber. – Out (u.a.): Antonio Giovinazzi (It), Sauber (Unfall/4. Runde).

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 9.4.17, 07:30 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Nager (Marc Nager)
    Schäuble hat in seinem Bericht über Giovinazzi vom Freitag total den Vogel abgeschossen. Er schreibt da unter vielen anderen sehr zweifelhaften Dingen über den Italo-Rookie: "Giovinazzi kann selbst mit einem Auto schnell fahren, das nicht perfekt ausbalanciert ist." Wenn dem so wäre, wäre der Italiener wohl nicht sowohl im Qualifying, als auch im Rennen schon in Runde 4 !! gecrasht. Schnell fahren kann jeder F1-Fahrer (inklusive Ersatzfahrer), aber dabei auch cool bleiben, kann eben nicht jeder.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    So leid es mir (und ganz sicher vielen weiteren F-1-Fans) tut, aber das F-1-Team "Sauber" hat in diesem hoch technisierten und Geld fressenden Sport keinen Platz mehr! Auch wenn sich Hinwil noch so technisch exakt und "sauber" verhält, aber es fehlen 2 wichtige Komponenten: Ein konkurrenzfähiges Rennauto und zwei gute Piloten (Fahrer) ! Solange das nicht vorhanden ist, fährt das Schweizer-Team weiterhin keine Punkte ein! Fazit: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!
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  • Kommentar von Pierre Bourquin (noergeli)
    Eine Frechheit, was sich Vettel beim Start erlauben darf! Ein Fahrschüler der so parkiert fliegt durch die Prüfung. Möchte wissen, was passiert, wenn im nächsten Rennen jeder sein Auto so hinstellt, wie's ihm gerade passt.
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