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Formel 1 Totale Mercedes-Dominanz geht weiter

Die Alleinherrschaft der Silberpfeile in der Formel 1 geht weiter. Lewis Hamilton und Nico Rosberg haben beim GP von Spanien den nächsten ungefährdeten Doppelsieg eingefahren. Sauber konnte die positiven Eindrücke vom Qualifying nicht bestätigen.

Legende: Video Zusammenfassung GP Spanien abspielen. Laufzeit 3:38 Minuten.
Aus sportpanorama vom 11.05.2014.

GP3: Tuscher auf dem Podest

Der Waadtländer Mathéo Tuscher feierte einen überaus erfolgreichen Einstand in der GP3-Serie. Im zweiten Saisonrennen in Montmelo wurde der 17-Jährige Zweiter. Der von der Pole-Position gestartete schweizerisch-französische Doppelbürger vom Lysser Jenzer-Team musste sich lediglich dem Briten Dean Stoneman geschlagen geben.

Der GP von Spanien ist nicht bekannt für viel Spektakel: Überholmöglichkeiten sind rar, das Tableau des Qualifyings wird nur selten komplett auf den Kopf gestellt, der Boxenstrategie kommt enormes Gewicht zu. Auch auf dem Podest war vor dem Rennen unweit der katalanischen Metropole Barcelona wenig Bewegung zu erwarten - zu dominant trat Mercedes seit Saisonbeginn auf, zuletzt gab es vier Doppelsiege in Folge.

Mercedes unantastbar

An der Spitze glich das Rennen denn auch einer Prozession, die Silberpfeile lieferten eine weitere Machtdemonstration. Lewis Hamilton (1. des Qualifyings) und Nico Rosberg (2.) behaupteten sich von Beginn weg an der Spitze des Feldes, der Vorsprung auf die Verfolger vergrösserte sich Runde für Runde. Phasenweise nahmen sie der chancenlosen Konkurrenz über 1 Sekunde pro Runde ab.

Am Schluss fuhr der Brite zu seinem 4. Sieg im 5. Saisonrennen. Sein deutscher Teamkollege ging die Pace zwar mit, konnte Hamiltons 26. GP-Sieg aber weder auf dem Asphalt noch in der Boxengasse verhindern. Hamilton übernimmt mit dem Sieg auch die Führung im WM-Klassement (neu 3 Punkte vor Rosberg).

Red-Bull-Piloten als zweite Sieger des Tages

Das «Rennen-im-Rennen», das sich hinter dem Mercedes-Duo abspielte, war durchaus munter. Und wurde «gewonnen» von Daniel Ricciardo im Red-Bull-Cockpit. Der Australier fuhr mit gebührendem Rückstand von beinahe 50 Sekunden auf die Mercedes-Piloten ins Ziel - es war der erste Podestplatz seiner Karriere. Serienweltmeister Sebastian Vettel, der nach Defekt und Strafversetzung im Qualifying von Platz 15 gestartet war, spielte seine fahrerische Klasse aus und schaffte es immerhin auf Rang 4. Vorjahressieger und Lokalmatador Fernando Alonso (Ferrrari) wurde 6.

Sauber weiter im Hintertreffen

Eine weitere Enttäuschung setzte es für Team Sauber ab. War beim Qualifying vom Samstag noch ein markanter Aufschwung in der Performance feststellbar, liess sich diese am Renntag nicht in Zählbares ummünzen. Adrian Sutil konnte sich nach Platz 16 im Qualifying nicht mehr verbessern und wurde 17. Esteban Gutierrez verlor nach hervorragendem Start 3 Plätze gegenüber dem Qualifying und wurde 16. Der Hinwiler Rennstall wartet damit weiter auf den ersten WM-Punkt der Saison.

8 Kommentare

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  • Kommentar von George Mitchell, Rämismühle
    Wann TEAM SAUBER soooooooooo viel Budget hat wie Mercedes oder Red Bull vielleicht käme bessere Resultaten. Still I wish TEAM SAUBER all the best for the next race.
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  • Kommentar von a, a
    Schon wieder! Das wird ja langsam langweilig! Das ist keine gute Werbung für den F1-Sport!
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  • Kommentar von A. Schwendeler, Freienbach
    Herr Stäuble ich möchte sie noch auf etwas Hinweisen. Während der Übertragung haben sie, als die Spritverbäuche zu sehen waren, gesagt dass Rosberg mehr Sprit verbraucht und damit einen Nachteil gegen Hamilton hat. Nun, das ist so nicht ganz richtig. Ein zu tiefer Verbrauch über die Distanz ist auch nicht ideal, weil dann gegen Ende des Rennens der unverbrauchte Treibstoff das Auto unnötig schwer macht und damit direkt wieder Rundenzeit kostet. Zu gross soll die Spritreserve auch nicht sein.
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