Van der Garde: «Bizarrer Entscheid von Sauber»

Einen Tag nach dem Sauber-Team hat sich nun auch Giedo van der Garde zur aussergerichtlichen Einigung geäussert. Via Facebook bestätigte er die Zahlung einer Abfindung.

Giedo van der Garde wurde von Sauber aus seinem gültigen Vertrag gekauft.

Bildlegende: Deal bestätigt Giedo van der Garde wurde von Sauber aus seinem gültigen Vertrag gekauft. EQ Images

Der Rechtsstreit zwischen Sauber und Giedo van der Garde scheint endgültig aus der Welt geräumt zu sein. Auf dem sozialen Netzwerk Facebook bestätigte der Niederländer am Mittwoch auf seiner Fan-Seite die Zahlung von «Schmerzensgeld» seitens des Rennstalls: «Sauber hat mir eine erhebliche Abfindung gezahlt, um zu vermeiden, dass der mit mir geschlossene Vertrag erfüllt werden muss».

Wie viele Millionen?

Am Dienstag wurde die Summe der Abfindung auf rund 16 Millionen Franken geschätzt. Van der Garde hüllte sich über die Höhe der Zahlung in seinem Statement selbstredend in Schweigen, konnte sich einen Seitenhieb an die Hinwiler aber trotzdem nicht verkneifen. «Saubers Entscheid in diesem Fall ist bizarr und ergibt für mich keinen Sinn», so der 29-Jährige.

Der ehemalige Sauber-Ersatzfahrer hatte sich vor dem WM-Auftakt am vergangenen Wochenende in Australien ins Cockpit eingeklagt, dann aber letztlich – auch aufgrund einer fehlenden FIA-Superlizenz – auf den Start verzichtet.

Manor startet in Malaysia

Das Formel-1-Team Manor hat nach seinem Startverzicht aufgrund technischer Probleme beim Saisonauftakt in Melbourne die Teilnahme am zweiten Grand Prix der Saison in Malaysia zugesichert. «Wir werden bereit sein, um am Freitag zu fahren», sagte Teamchef John Booth dem englischen Sender Sky Sports.