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Formel 1 Verstappen siegt in Malaysia, Vettel hält den Schaden in Grenzen

Max Verstappen hat einen Tag nach seinem 20. Geburtstag das letzte Formel-1-Rennen in Malaysia für sich entschieden. Sebastian Vettel vermied mit einer herzhaften Aufholjagd ein Ferrari-Debakel.

Legende: Video Verstappen gewinnt in Malaysia abspielen. Laufzeit 05:19 Minuten.
Aus sportpanorama vom 01.10.2017.

Als letzter Sieger des GP Malaysia geht Max Verstappen in die Geschichte ein. Der ambitionierte Niederländer, der mit 7 Ausfällen und nur einem Podestplatz (3. in China) bislang eine unbefriedigende Saison erlebte, setzte sich vor Lewis Hamilton durch.

Dahinter sorgten folgende Fahrer für die Storys des Rennens:

  • Die Aufholjagd: Der am Ende des Feldes gestartete Sebastian Vettel macht Rang um Rang gut und wird 4.
  • Die Zwangspause: Vettels Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen kann gar nicht erst ins Rennen eingreifen.
  • Der Neue: Der 21-jährige Pierre Gasly bezahlt bei seiner Premiere für Toro Rosso Lehrgeld, bleibt aber vor den Sauber.

Das Podest in Malaysia

  • 1. Max Verstappen (Ho/Red Bull)
  • 2. Lewis Hamilton (Gb/Mercedes)
  • 3. Daniel Ricciardo (Aus/Red Bull)

Über ein Jahr nach seinem Premierensieg in Spanien konnte Shootingstar Verstappen endlich mit seinem 2. Sieg nachdoppeln. Die Schlüsselszene spielte sich bereits in der 4. Runde ab: Mit viel Speed und einem couragierten Überholmanöver schnappte sich der 20-Jährige den führenden Hamilton.

Legende: Video Verstappen vs. Hamilton: das entscheidende Überholmanöver abspielen. Laufzeit 01:25 Minuten.
Aus sportlive vom 01.10.2017.

Vettels furiose Aufholjagd

Das Rennen hatte für Ferrari wie das Qualifying begonnen: denkbar schlecht. Musste Vettel das Rennen vom letzten Startplatz aus in Angriff nehmen, setzte die «Scuderia» ihre Hoffnungen in Kimi Räikkönen. Doch noch vor der Aufwärmrunde folgte die grosse Ernüchterung: Der Finne, zweitschnellster der Quali, musste seinen Boliden in die Box schieben lassen: Probleme mit dem Turbolader verunmöglichten einen Start Räikkönens.

Dass das Rennwochenende in Sepang für Ferrari nicht im totalen Debakel endete, war Vettel zu verdanken, der das Feld von hinten aufrollte. Der Deutsche machte nicht weniger als 16 Plätze gut und liegt in der WM nunmehr 34 Punkte hinter Leader Hamilton. 5 Grands Prix sind noch zu absolvieren.

Der WM-Stand

1. Lewis Hamilton (Gb/Mercedes) 263+18=281 Punkte

2. Sebastian Vettel (De/Ferrari) 235+12=247

3. Valtteri Bottas (Fi/Mercedes) 212+10=222

Neuer Name und alte Sorgen

Auf Rang 14 klassierte sich ein neuer Name: Pierre Gasly, der im Torro Rosso Daniil Kwjat ersetzte, konnte bei seiner Premiere noch keine Punkte sammeln. Gleichwohl hielt er die beiden Sauber Pascal Wehrlein (17.) und Marcus Ericsson (18.) problemlos auf Distanz.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 1.10.2017, 8:30 Uhr

14 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Blatter (blatti)
    Die Sportsfreunde aus Italien zeigen mal wieder wie unsportlich F1 sein kann.... Unterstelle diesem Team mit dem Pferdchen doch glatt das Räikkönen absichtlich aus dem Rennen genommen wurde nur um die Chance zu wahren Vettel vielleicht doch noch WM wird....Bei diesem Haufen verwundert mich nicht's mehr!
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  • Kommentar von martin schmid (martin schmid)
    Wieviel Pech muss Kimi in seiner Karriere denn noch ertragen? Er wäre alleine in seiner Mc Laren zeit mindestens schon 3x WM geworden wenn er nicht ständig in Führung liegend, oder im Training technische probleme bekommen hätte. Durch irgendwelche Ausseneinflüsse läuft immer etwas schief bei Kimi. Dieses unglaubliche Pech lastet wie ein Fluch auf ihm. Seit ca. 15 Jahren...
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Das auch die FIA ein Korrupter Haufen ist haben sie Bewiesen das sie Vettel schon wieder ohne Sanktionen laufen lassen beweist das deutlich. Wäre es ein Einzelfall könnte man noch darüber hinwegschauen, aber es ist schon das 3 mal hintereinander, das die FIA bei Vettel beide Augen zudrückt. Das ist mehr als ei Skandal! Das SF diese Veranstaltung noch zeigt, kann man nur noch damit Begründen das dem Herrn Stäuble sein Hobby frönen kann. Denn das ist immer mehr ein Dekadentere Verein geworden.
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