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Formel 1 Vettel dominiert, Ecclestone tobt

Knapp einen Monat vor Saisonstart zog die Formel 1 in Barcelona ihren ersten Testtag ein. Sebastian Vettel stellte die Bestzeit auf. Chefvermarkter Bernie Ecclestone zeigte sich derweil besorgt um die Zukunft der Formel 1.

Noch 27 Tage. Dann wird in Melbourne die neue Formel 1-Saison eröffnet. In Barcelona absolvierten die Teams ihre ersten Testkilometer. Diverse Rennställe präsentierten zudem ihre neuen Boliden.

Vettel schnellster

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel stellte bei den ersten Tests die beste Zeit auf und distanzierte Lewis Hamilton als ersten Verfolger um fast eine halbe Sekunde. Drittschnellster war der Finne Valtteri Bottas im Williams vor dem australischen Red-Bull-Piloten Daniel Ricciardo. Pro Team durfte ein Fahrer auf den Kurs.

Legende: Video Mercedes enthüllt neuen Boliden (Quelle: SNTV) abspielen. Laufzeit 00:34 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 22.02.2016.

Teams enthüllen Boliden

Nachdem Mercedes seinen neuen Boliden, den W07, zunächst unspektakulär via Twitter präsentiert hatte, enthüllten Lewis Hamilton und Nico Rosberg im Rahmen der Testfahrten den neuen «Silberpfeil». Nacheinander stellten auch Renault, Red Bull, Haas, Manor und Force India ihre Rennwagen vor.

Der neue Haas-Rennstall hatte bei seinem ersten Auftritt mit Problemen zu kämpfen: Der Bolide von Romain Grosjean verlor seinen Frontfügel, weshalb die Testeinheit unterbrochen werden musste.

So schlecht wie noch nie.
Autor: Bernie Ecclestoneüber den Stand der Formel 1
Bernie Ecclestone zeigt "Daumen hoch".
Legende: Daumen hoch? Zumindest nicht für die Formel 1. Bernie Ecclestone zeichnet ein düsteres Bild. Reuters

Chefvermarkter Bernie Ecclestone hatte im Vorfeld der Tests gegenüber der Daily Mail ein äusserst pessimistisches Bild der Formel 1 gezeichnet: «Die Formel 1 ist so schlecht wie nie zuvor. Ich würde mein Geld nicht ausgeben, um mit meiner Familie ein Rennen anzusehen», polterte der 85-Jährige. Vor allem die Dominanz von Mercedes führte Ecclestone als Hauptkritikpunkt an. Als Lösung ziehe er einen neuen Modus im Qualifying in Betracht.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 19.02.2016, 22:20 Uhr

9 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Almen, Bern
    Den milliardenschwere, rumpelstilzähnlichen Vermarkter und Diktator Ecclestone darf man ruhig ein wenig toben lassen. Er hatte bisher eher wenig Skrupel, sich an der Formel 1 zu bereichern. Ob mit Mercedes-Dominanz oder ohne.
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn, Winterthur
    Es kann vorkommen, dass ich befinde, ich sei der letzte Arsch der Welt. Normalerweise teile ich dies nicht der ganzen Welt mit. Aber ich bin ja auch nicht Herr Ecclestone, der nicht mal erkennt, dass seine jahrelange Politik zu Gunsten der Grossen Schiffbruch erleidet. Aber die zahlen wohl höhere Summen . . . und können das auch ohne Sorgen. Vielleicht müsste Herr Ecclestone einmal bei Herrn Blatter in die Lehre - oder anders rum wäre bis vor Kurzem auch möglich gewesen.
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  • Kommentar von Claus Prochazka, Karlsruhe
    Als erstes sollte Bernie Ecclestone das Safty Car abschaffen. Alle 300 Meter an der Strecke sollte eine Ampel stehen. Grün freie Fahrt, Gelb Geschwindigkeit Trosseln auf die Geschwindigkeit in der Boxengasse bis zur nächsten Grünen Ampel. Rot totaler Stopp. Die Ampeln könnten von der Größe so angeordnet sein, so dass der Fahrer nicht vom Geschehen abgelenkt wird. Dann wäre endlich Schluss mit den permanenten Neustarts und der Fahrer der seine Positionen erkämpft hat behielte diese auch.
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    1. Antwort von Pascal Bo, Willisau
      Ich weiss ja nicht, aber die Safety Cars machen die zum Teil öden Rennen wieder spannend, weil zum Zusammenschluss kommt und nicht beide Mercedes mit einer halben Minute vorne weg fahren ;). Und bedenken Sie, dass bei einem Safety Car durch die zusätzlichen Boxenstopps und dem damit verbundenen Strategiewechsel wieder Spannung aufkommt.
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