Vettel souverän zum 5. Saisonsieg

WM-Leader Sebastian Vettel hat beim GP von Belgien in Spa einen ungefährdeten Sieg gefeiert. Der deutsche Red-Bull-Fahrer setzte sich vor Fernando Alonso und Lewis Hamilton durch. Die Sauber-Piloten verpassten die WM-Punkte.

Der von Position 2 aus gestartete Vettel zeigte unmittelbar nach dem Start, dass sein Red-Bull-Bolide eine Klasse für sich ist. Zwar erwischte Lewis Hamilton im Mercedes von der Pole Position aus einen guten Start, dank der besseren Beschleunigung zog der deutsche WM-Leader aber bereits nach der Hochgeschwindigkeitskurve Eau Rouge auf der Kemmel-Geraden am Engländer vorbei.

Alonso dank Aufholjagd auf Platz 2

In gewohnter Manier distanzierte Vettel, der in Spa als fünfter Fahrer der Geschichte die Marke von 2000 Führungsrunden knackte, seine Konkurrenz und baute seinen Vorsprung auf dem Weg zum ungefährdeten Sieg kontinuierlich aus. Hinter dem 26-Jährigen fuhr Fernando Alonso im Ferrari dank einer Aufholjagd auf Platz 2. Der Spanier war im Qualifying nicht über Rang 9 hinausgekommen. Hamilton komplettierte als Dritter das Podest.

Vettel: «Grossartige Strategie»

Vettel war nach dem souveränen Sieg entsprechend glücklich: «Es war ein fantastisches Rennen von uns. Vom Start bis zum Ziel hatten wir eine grossartige Strategie.» In der WM-Wertung baute Vettel seine Führung weiter aus. Neu liegt er 46 Punkte vor Alonso.

Räikkönens Serie gerissen

Pech bekundete Kimi Räikkönen. Der Finne, der 27 Mal in Folge in die Punkte gefahren war und damit einen neuen Rekord aufgestellt hatte, musste seinen Lotus-Renault in Runde 26 wegen eines Bremsdefekts in der Box abstellen. Es ist der erste Ausfall von Räikkönen seit seinem Comeback Anfang 2012.

Sauber verpasst WM-Punkte

Für das Sauber-Team gab es in Belgien keine WM-Punkte zu bejubeln. Nico Hülkenberg fuhr auf den 13. Platz, der Mexikaner Esteban Gutierrez reihte sich unmittelbar hinter seinem deutschen Teamkollegen ein. «Die Pace hat von Anfang an gefehlt. Das Auto war ziemlich schwer zu fahren. Schon das ganze Wochenende über haben wir keinen richtige Balance hinbekommen», analysierte Hülkenberg.