Wie der Vater, so der Sohn

Seit zwei Jahrzehnten ist der Schweizer Sauber-Rennstall in der Formel 1 dabei. Speziell ist dieses Jubiläum auch für SRF-Kameramann Christian Witschi, dessen Vater Hans vor 20 Jahren die Rennpremiere von Sauber filmte.

Christian Witschi filmt bei den Formel-1-Rennen seit rund einem Jahr für SRF.

Bildlegende: Hinter der Kamera Christian Witschi filmt bei den Formel-1-Rennen seit rund einem Jahr für SRF. SRF

Das Sauber-Team feiert in Melbourne sein 20-Jahre-Jubiläum. In Kyalami 1993 feierte der schwarze C12 seine Rennpremiere mit einem starken 5. Rang von J.J. Lehto. 20 Jahre später in Melbourne kämpfen Nico Hülkenberg und Esteban Gutierrez mit dem C32 erneut um WM-Punkte.

Am Anfang stand das «timeout»

Christian Witschi «bereit» in der Boxengasse.

Bildlegende: Hautnah dabei Christian Witschi «bereit» in der Boxengasse. SRF

Für SRF-Kameramann Christian Witschi (36) ist dieses Jubiläum etwas ganz Besonderes. Seit gut einem Jahr begleitet er die Formel 1-Rennen und dreht für die SRF-Zuschauer spezielle Bilder und Interviews für alle Sportsendungen.

Als Sauber mit dem Südafrika-GP in die Formel 1 einstieg, war Christian 16-jährig, aber schon das damalige Rennen war für ihn etwas Einzigartiges: Sein Vater Hans Witschi flog nach Südafrika und drehte einen Beitrag für die Sendung «timeout».

Aus dem Traum wurde Realität

Christian erinnert sich: «Mein Vater rief jeden Abend an. Ich löcherte ihn mit Fragen über die Formel 1, denn mein Interesse für die Königsklasse war riesig. Ich hätte damals nie geglaubt, dass ich irgendwann einmal bei jedem Rennen dabei sein würde. Das war einfach nur ein schöner Traum.»