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Motorrad Aegerter bestätigt starke Form - Lüthi mit Sturz

Dominique Aegerter hat beim GP von Italien mit Rang 5 erneut überzeugt. Tom Lüthi erlebte einen schwarzen Tag und wurde nach durchwachsener Startphase aus dem Rennen geworfen. Den Sieg holte sich der WM-Führende Esteve Rabat.

Für die beiden Schweizer, die beim GP von Italien aus aussichtsreicher Position starteten, verlief das Rennen höchst unterschiedlich: Dominique Aegerter erwischte wieder einmal einen formidablen Start und schob sich von Position 5 auf 3 vor.

Allerdings musste er wenig später den WM-Führenden Esteve Rabat vorbeiziehen lassen. Die Pace des Kalex-Spitzentrios konnte er in der Folge nicht mehr mitgehen.

Kämpferischer Aegerter

Nachdem er zwischenzeitlich auf Rang 6 zurückgefallen war, kämpfte sich Aegerter in der Schlussphase aber eindrücklich zurück: Erst überholte er den WM-Zweiten Mika Kallio, der von Startplatz 11 vorgefahren war, dann schnappte er sich auch noch Simone Corsi.

Quasi mit der Zielflagge musste er den Italiener indes wieder vorbeiziehen lassen, im Foto-Finish zog er um 7 Tausendstelsekunden den Kürzeren. In der WM-Wertung konnte der Oberaargauer, der das Rennen als bester Suter-Fahrer beendete, punktemässig zum drittplatzierten Spanier Maverick Vinales (9.) aufschliessen.

Nakagami wirft Lüthi aus dem Rennen

Tom Lüthi fiel gleich beim Start von Rang 9 auf 13 zurück - und 5 Runden später kam es noch schlimmer: Der Berner wurde vom Japaner Takaaki Nakagami in einer Kurve abgeschossen. Bei dem Sturz brach sich Lüthi den Ringfinger.

«Es ist einigermassen ok. Es ist ein offener Fingerbruch, der ziemlich schmerzhaft ist», erklärte Lüthi, der seine momentane Situation als «nicht so toll» beschrieb, nach dem Rennen. Was den Start beim GP von Barcelona in zwei Wochen angeht, gab sich der Berner einigermassen zuversichtlich: «Ich werde alles daran setzen, dass ich wieder fit bin.»

Legende: Video Tom Lüthis Sturz abspielen. Laufzeit 0:34 Minuten.
Vom 01.06.2014.

Rabat baut WM-Führung aus

Den Sieg in Mugello sicherte sich Esteve Rabat vor seinem Landsmann Luis Salom und Jonas Folger (De). Rabat baut damit seine Führung in der WM auf 22 Punkte gegenüber Kallio aus. Den weiteren Schweizern im Rennen, Randy Krummenacher (24.) und Robin Mulhauser (30.), gelang kein Exploit.

Unschlagbarer Marquez

Marc Marquez hat in der MotoGP-Klasse seinen 6. Sieg im 6. Rennen der Saison gefeiert. Der Titelverteidiger aus Spanien setzte sich knapp vor seinem Landsmann Jorge Lorenzo durch. Dessen Yamaha-Teamkollege Valentino Rossi aus Italien kam in seinem 300. Grand Prix auf Platz 3.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Einmal mehr ein saustarkes Rennen von Domi Aegerter - schade, dass ihn Corsi aus dem Windschatten heraus noch abfangen konnte und Platz 4 schnappte. Tom Lüthi hingegen wird in der Moto2 langsam aber sicher irrelevant und von aufsteigenden Fahrern aus der Moto3 wie Folger, Vinales oder Lowes nach hinten durchgereicht. Selbst wenn ihn heute Nakagami nicht abserviert hätte, wäre er höchstens zu ein, zwei Punkten gekommen - vorne hatte er einmal mehr nichts zu bestellen.
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    1. Antwort von Raffi, hier
      Ganz genau. Aegerter ist wieder Super gefahren. Wie eigentlich immer. Leider ist sein Bike einfach nicht ganz so schnell wie die Kalex. Schon zu Anfang konnte Domi nicht richtig mithalten auf den Geraden mit Salom und Rabat. Mit dem gleichen Töff, egal welcher, wäre Aegerter ein Titelanwärter. Regelmässige Podestplätze und auch ganz vorne. Wenn es in den letzten beiden Runden einen zum überholen gibt, versucht Er es immer, meistens erfolgreich. Superstart,starker Finish. Domi ist ein Siegfahrer
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