Die Stunde des Schattenmannes?

Dominique Aegerter und Tom Lüthi standen bei den letzten Moto2-GP auf dem Podest. In ihrem Schatten sammelte auch Randy Krummenacher WM-Punkte und näherte sich der Spitze. Möglich, dass die Stunde des Zürchers auf dem Sachsenring schlägt.

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Interview mit Randy Krummenacher

0:00 min, vom 12.12.2017

Ein 6. Platz in Barcelona, in den letzten vier Rennen in den Punkten – Randy Krummenacher findet den Anschluss wieder. Die Schlagzeilen schrieben letzthin in den Schweizer Medien aber die beiden Berner Tom Lüthi und Dominique Aegerter im Moto2-Tross, da sie um den Sieg kämpften, und nicht nur um Punkte.

Sachsenring: Nicht jedermanns Geschmack

Das könnte sich nun ändern. Der Sachsenring, die kürzeste und gewundenste aller GP-Strecken, liegt mit seinem Achterbahn-Charakter nicht jedem – auch nicht Lüthi oder Aegerter. Krummenacher hingegen blüht auf, wenn er in Hohenstein-Ernstthal antritt, seit er sich in der Internationalen Deutschen Meisterschaft IDM seine Sporen abverdiente.

2010 fuhr er im 125er-Rennen Richtung Podest, ehe er bei feuchter Strecke vom Sattel fiel. Und in seinem ersten Jahr bei den Moto2, 2011, schlug er Lüthi nach packendem Kampf und wurde 4. – sein bisher bestes Ergebnis in der mittleren GP-Klasse. Aufgepasst also am Sonntag auf den Schattenmann!