Keine Schweizer Top-Klassierung in Aragonien

Der Schweizer Moto2-Pilot Tom Lüthi startet am Sonntag von Position 11 in den Grossen Preis von Aragonien. Noch mehr Zeit büssten seine Landsleute Dominique Aegerter und Robin Mulhauser ein.

Tom Lüthi musste sich im Qualifying mit dem 11. Platz begnügen. Der Emmentaler verlor 0,882 Sekunden auf die Bestzeit des Spaniers Nicolas Terol. Er betonte nach dem Wettkampf: «Ohne grossen Schritt vorwärts habe ich am Sonntag im Rennen keine Chance.»

«Die Fortschritte, die wir bei der Abstimmung gemacht haben, sind zu gering. Obwohl ich mich extrem am Limit bewege, fahre ich wie gegen eine Wand», erklärte Lüthi weiter. «Mit Terol steht ein Suter-Fahrer auf der Pole. Das zeigt doch, was eigentlich möglich wäre.»

Aegerter mit Problemen

Bei Dominique Aegerter bestätigte sich indes der Trend aus den Trainings: Der Oberaargauer kam mit der Strecke im spanischen Norden auch am Samstag nicht zurecht.

Er belegte lediglich den 19. Platz, zudem rutschte er in einer Linkskurve von der Strecke. Für Aegerter ist es das schlechteste Qualifying-Ergebnis in diesem Jahr.

Mulhauser tastet sich heran

Eine Steigerung gelang Robin Mulhauser, dem Ersatz des verletzten Randy Krummenacher. Der Moto2-Debütant büsste als 28. etwas mehr als 3 Sekunden auf die Spitze ein. In den Trainings hatte er noch mehr als 4 Sekunden zurück gelegen.

Aegerter verlängert

Nach dem Qualifying gab Dominique Aegerter bekannt, dass er auch in der kommenden Saison für das Team Technomag carXpert fahren wird. Der 23-Jährige unterzeichnete einen finanziell besser dotierten Vertrag beim Team des Genfer Investors Olivier Métraux.

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