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Motorrad Lorenzo ist Weltmeister – Rossi trotz Furioso chancenlos

Mit einem Start-Ziel-Sieg hat Jorge Lorenzo beim letzten Saisonrennen der MotoGP in Valencia Valentino Rossi überholt und seinen insgesamt 5. Weltmeistertitel eingefahren. Valentino Rossi war trotz Aufholjagd von Platz 25 auf 4 chancenlos.

Jorge Lorenzo holte mit seinem 7. Saisonsieg, dem 61. in seiner Karriere, seinen 5. WM-Titel nach 2006/07 in der 250er-Kategorie und 2010/12 in der MotoGP. Der 28-jährige Spanier siegte im Grand-Prix von Valencia hauchdünn vor dem Honda-Duo mit dem entthronten Champion Marc Marquez und Dani Pedrosa.

Lorenzo bis zuletzt unter Druck

Marquez und Pedrosa lagen bis zur Zielline in Schlagdistanz mit dem neuen Weltmeister, jedoch verzichteten sie auf einen bedingungslosen Angriff auf ihren Landsmann Lorenzo. Wären die beiden Honda-Fahrer an Lorenzo vorbeigezogen, hätte Valentino Rossi der 4. Platz zum Titel gereicht.

Legende: Video Traumstart von Rossi abspielen. Laufzeit 0:51 Minuten.
Aus sportlive vom 08.11.2015.

Entfesselter Rossi nicht belohnt

Dass sich Lorenzo seines Triumphs bis zum Schluss nicht sicher sein konnte, lag vor allem an der fulminanten Aufholjagd seines grossen Widersachers. Bis zur Rennhälfte machte Rossi – der Italiener musste aufgrund einer Strafversetzung aus der letzten Reihe starten – 21 Plätze gut.

Bereits in der Startrunde war der 9-fache Weltmeister von Position 25 auf Platz 15 vorgeprescht. Am Ende reichte es dem «Doktor» zum 4. Platz. Für seinen ersten WM-Titel seit 2009 hätte Rossi 2. werden müssen.

Sendebezug: SRF info, «sportlive», 08.11.2015, 13:40 Uhr

19 Kommentare

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  • Kommentar von U. Schneider, Rüthi
    Der King of Moto GP bleibt für mich Rossi. In seinem Alter die Leistung BRAVO. Aber auch Jorge hat es verdient, auch er ist ein sehr guter Fahrer. Solange Vale noch mitfährt werde ich weiterhin FAN von Moto GP sein, danach werde ich mich wie von der Formel 1 (Beginn M.Schumacher - Unfairnisse nach und nach) auch von der Moto GP trennen, wenn solche wie Marquez bevorzugt behandelt werden und so der Sport seine Attraktivität verliert wegen Unfairnissen. Korrekte Kämpfe gehen verloren mit Marquez.
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  • Kommentar von Ferdi Weibel, Bern
    Lorenzo hat die WM verdient gewonnen. Rossis - von professioneller Seite her betrachteter - peinlicher Ausrutscher in Malaysia, auf der Piste Marquez ganz offensichtlich und, wieso auch immer, "stellen" zu wollen, ändert nichts daran. Lorenzo hat sich mit einem sauberen, fahrerisch grossartigen Finish den Titel geholt. Rossis Saison war besser als erwartet. Er hatte nachvollziehbare Hoffnung auf den Titel. Hat aber am Schluss die Nerven verloren, als er merkte dass es nicht mehr reichen wird.
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  • Kommentar von Urs Dupont, Küsnacht
    Bitte aufhören, dieses organisierte bestialische Lärmmachen als "Sport" zu bezeichnen. Sport ist, wenn man(n) oder frau etwas macht, was für den Körper und den Geist gesund ist und ihn vorwärts bringt. Dieses mit Motorenkraft sinnlose im Kreis Herumdonnern, animiert nur 100000e von Lärmfreaks, ebenfalls flächendeckend mutwillig Lärm zu produzieren, statt wirklich Sport zu treiben. Ein Pseudosport, der viele animiert, sich total rücksichtslos zu verhalten, müsste eigentlich verboten werden.
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    1. Antwort von U. Schneider, Rüthi
      Lieber Urs. Man merkt, dass Du keine Ahnung hast. Was diese Fahrer neben den Rennen für Sport und Ausdauertraining leisten müssen, dass sie diese Motorräder überhaupt beherrschen und so fahren können darüber solltest Du Dich mal informieren.
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    2. Antwort von urs Dupont, Küsnacht
      Danke, lieber U. für die Belehrung aber ich bin bestens informiert. Dass diese Raser und Lärmgeneratoren (im Gegensatz zu denen, die es hobbymässig betreiben) sich dazu noch sportlich fit halten müssen, habe ich auch nicht bestritten. Nur, das Herumdonnern an und für sich, hat mit Sport bzw. etwas für Geist und Körper zu machen, absolut rein gar nichts zu tun. Als extremes Beispiel: Auch ein Dieb muss sich sportlich fit halten, damit er rasch abhauen kann. Trotzdem, der Dieb ist kein Sportler.
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