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Motorrad Lüthi rutscht nach Nakagami-Disqualifikation aufs Podest

Tom Lüthi hat beim ersten GP der Saison einen Podestplatz verbuchen können. Der Emmentaler kam in Katar als Vierter ins Ziel und profitierte anschliessend von der Disqualifikation des Zweitplatzierten Takaaki Nakagami.

Erst knappe vier Stunden nach Rennschluss durfte sich Tom Lüthi über den ersten Podestplatz der Saison freuen. Die Jury stellte beim Motorrad des zweitplatzierten Japaners Takaaki Nakagami einen nicht regelkonformen Luftfilter fest und disqualifizierte Nakagami. So erbte Lüthi in Losail den 3. Platz hinter dem Spanier Esteve Rabat sowie dem Finnen Mika Kallio.

Probleme mit den Reifen

Tom Lüthi, der von Position 4 ins erste Saisonrennen gestartet war, fiel beim Nacht-GP zwischenzeitlich auf Platz 7 zurück. Der Emmentaler steigerte sich aber in der zweiten Hälfte des Rennens und kämpfte sich wieder nach vorne. Die Top 3 konnte Lüthi auf seiner Suter-Maschine aber nicht mehr attackieren.

«Ich habe den Kampf um den Sieg in den ersten Runden verloren. Die Verteilung des 'Grips' zwischen Vorder- und Hinterrad war schlecht. Erst mit zunehmender Abnutzung des Hinterreifens konnte ich schneller fahren», erklärte Lüthi.

Aegerters verpasst Rekord unglücklich

Pech hatte Dominique Aegerter. Der Schweizer legte einen super Start hin und preschte von Platz 11 auf 6 vor. Doch dann erlitt Aegerter an Position 7 liegend 6 Runden vor Schluss einen Motoren-Schaden und wurde aus dem Rennen genommen. «Schade, ich hätte um die Topplätze mitfahren können», meinte Aegerter.

Der Berner war zuvor bei 33 Rennen in Folge in die Punkte gefahren. Wäre er ins Ziel gekommen, hätte er den Rekord von Luca Cadalora eingestellt, der zwischen 1990 und 1992 34 Mal hintereinander Punkte geholt hatte. «An den Rekord habe ich eigentlich nicht gedacht», so Aegerter. «Wenn ich ihn will, muss ich jetzt halt eine neue Serie starten», fügte er lachend an.

Krummenacher in den Punkten

Freude herrschte hingegen bei Randy Krummenacher, der als 22. gestartet war und als 13. etwas überraschend 3 Punkte ergatterte. «Das sind meine wichtigsten Punkte seit langem», freute er sich im Ziel.

Krummenacher leidet immer noch unter den Folgen einer Hirnerschütterung. «Es ist noch nicht lustig, ein ganzes Rennen zu fahren. Aber ich mache Fortschritte», beschrieb er seinen Gesundheitszustand.

Marquez siegt vor Rossi

In der MotoGP-Klasse startete Titelverteidiger Marc Marquez standesgemäss. Der Spanier siegte hauchdünn vor Valentino Rossi (It) und Landsmann Dani Pedrosa.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Raffi, here
    Marquez einverstanden. Mit den anderen kann Lüthi immer mithalten. Was hat den Jannone und Smith gewonnen? Mit Espargaro und Redding wäre Lüthi letzte Saison um den Titel mitgefahren, hätte er die ganze Saison fahren können. Mit einem Bike wie Bradl und Smith würde Lüthi gut aussehen. Aber klar die anderen sind auch gute Fahrer, keine Umfaller. Lüthi müsste aggressiver fahren, mehr riskieren in den ersten und letzten 2 Rd. Dann kann Er dieses Jahr den Titel holen. De Töff schient schnell zii
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  • Kommentar von Raffi, nowthere
    Und es nervt auch, dass scheinbar jeder Spanier, Enländer, Italiener oder Deutsche der 5 Runden fahren kann ohne vom Töff zu fallen, in der nächsten Saison dann Moto GP fährt. Nicht aber Lüthi.
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    1. Antwort von Teletext, Zürich
      Lieber fährt Lüthi in der Moto2-Serie vorne mit als das er in der Moto-GP einfach mitfährt. Wenn man nicht in einem der Top3 Teams ist, kannst du eine Podiums-Platzierung praktisch vergessen.
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    2. Antwort von Björn Christen, Bern
      Ball flach halten, Raffi - von den Moto2-Fahrern, die in letzter Zeit aufgesteigen sind, waren die meisten so gut wie oder besser als Lüthi und fahren in der MotoGP in den Top 10 mit, ob nun Marquez, Bradl, Smith, die Espagaros, Redding oder Iannone. Das sind kein Umfaller. Dass Lüthi den Moto2-Titel einfach nicht schafft und kaum Siege zu verzeichnen hat, obwohl er schon seit Jahren dabei ist, sprich für sich.
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    3. Antwort von Winu, Rusmu
      Nun mir ist Lüthi lieber in der Moto2 in einem gesundem Team, als in der Motogp und das Team hat kein Geld. In allen drei Klassen gibt es Fahrer die müssen sich einkaufen und verdienen keinen Rappen. Die Motogp steht nicht auf guten Füssen da. Selbst das Yamaha-Werksteam hat finanzielle Sorgen. Übrigens alle Moto2 Fahrer sind Top Fahrer, die habens drauf. Scott Redding ist nicht so gut wie viele denken und Smith schon gar nicht. Der müsste schon längst bessere Resultate zeigen.
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  • Kommentar von Raffi, here
    Wenn interessiert schon so ein Rekord. Aegerter auf einem Töff der gleich schnell ist wie die Topbikes ist ein SIEGFAHRER. Leider hat er nicht gewechselt auf diese Saison. Die wollten Ihn, die Engländer. Mit Lüthi haben Wir noch einen Podestfahrer. Sieht aber aus, als wär's wie seit Jahren. Lüthi verliert den Anschluss zur Spitze schon in den ersten Runden. Dann versucht er verzweifelt die Lücke zu schliessen. Oft ohne Erfolg. Und Ende Saison ist Er 3. oder 4. Schade!!
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