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Motorrad «Riesenchance»: Lüthi will in der MotoGP nicht nur mitfahren

Tom Lüthi erhält beim belgischen MotoGP-Team Marc VDS einen Einjahres-Vertrag mit Option auf eine zusätzliche Saison. Im SRF-Interview zeigt er sich überzeugt, dass das Team auf Top-Niveau ist.

«Ein Traum geht in Erfüllung. Das ist eine Riesenchance», so der bald 31-jährige Emmentaler. Das Team Marc VDS, für das der 125ccm-Weltmeister von 2005 nächstes Jahr an den Start gehen wird, befinde sich «auf Top-Niveau».

Dass sich Lüthi den begehrten Platz in der Königsklasse sichern konnte, findet sein Manager Daniel Epp logisch: «Er ist mit Abstand der schnellste Fahrer unter denjenigen, die in Frage kamen.»

Morbidelli: Jetzt Rivale, künftig Kollege

Lüthi wird eine Honda-Werksmaschine auf dem Entwicklungsstand von Ende 2017 erhalten. Teamkollege wird ausgerechnet Franco Morbidelli, sein schärfster Rivale im aktuellen Moto2-WM-Rennen. Der Italiener fährt bereits seit 2016 für das Team des Brauerei-Millionärs Marc Van der Straten.

«Das ist speziell», gibt Lüthi zu. Ändern werde sich an der aktuellen Situation aber nichts. «Wichtig ist, dass wir den Fokus behalten und in der Moto2-Klasse auf möglichst hohem Niveau zu Ende fahren. Erst danach beginnt die neue Geschichte mit dem neuen Team.»

«Einstimmige Wahl»

Marc van der Straten lobte Lüthis bisherige Leistungen: «Seine Konstanz während den sieben Moto2-Saisons war unglaublich.» Sein Team habe diverse Fahrer-Angebote erhalten, aber Lüthi sei «bei uns einstimmig die beste Wahl» gewesen. «Tom passt super in unser Team», ist Van der Straten überzeugt.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 23.8.17, 20:30 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas F. Koch (dopp.ex)
    Herzlichen Glückwunsch an Tom Lüthi zum Aufstieg in die MotoGP und dem erreichen seines Traums. Jetzt bleibt noch der Traum Moto2-WM zu erfüllen. Viel Glück dazu, die Chance ist da. Podiumsplätze zu erreichen ist für ein Privatteam in der MotoGP genauso schwer, wie in der F1. Werksteams spielen die ersten Geigen und müssen um die WM kämpfen. Das Ziel nächstes Jahr muss heissen, regelmässig in die TopTen fahren. Das ist schon kein leichtes, aber realistisches Ziel aus heutiger Sicht.
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  • Kommentar von Franz Huber (Chreis 9)
    Wo sollen denn Miller und/oder Rabat in dieser Saison bereits 4 Rennen gewonnen haben? Bester Platz war der 6. von Miller in Assen. Sonst so knapp in den Top 10 für Miller und Rabat meist ziemlich deutlich hinter ihm. Ob die nächste Saison wirklich mit den Werkteams mithalten und ganz vorne mitfahren können? So ein Podest wär natürlich schon toll, aber eben...
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    1. Antwort von YB Fan (Hopp YB)
      Leider glänzen die Videos zu MotoGP bei SRF sehr oft mit sehr wenig know-how. Die Frau hat wohl keine Ahnung, wie es mit den Teams etc läuft.. Tatsache ist, dass das Marc VDS team zu den schwächsten der letzten Jahre gehört. Was sicher auch mit den Fahrern zusammenhängt, Rabat konnte sich überhaupt nicht entfalten (brauchte auch schon in der Moto2 sehr lange), Millers direkter Aufstieg aus der Moto3 war der Leistung sicherlich auch nicht förderlich. Die Voraussetzungen sind sicher nicht schlecht
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    2. Antwort von
      Guten Tag. Der Satz zu den vier Saisonsiegen bezog sich auf Erfolge sämtlicher Teams, die mit einer Honda unterwegs sind. Da der Satz zugegebenermassen missverständlich war, haben wir ihn entfernt. Wir danken Ihnen für Ihre Hinweise.
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