Rossi wehrt sich gegen Rückversetzung

Der italienische WM-Leader Valentino Rossi hat beim Internationalen Sportgerichtshof TAS Einspruch gegen seine nach dem GP von Malaysia von der Rennleitung erhaltene Strafe eingelegt. Dies gab der Motorrad-Weltverband FIM bekannt.

Valentino Rossi.

Bildlegende: Will nicht kampflos aufgeben Valentino Rossi zieht vor den Internationalen Sportgerichtshof. Keystone

Am Sonntag war Valentino Rossi von der Renndirektion in Sepang für seine Attacke gegen Weltmeister Marc Marquez (Sp) mit 3 Strafpunkten belegt worden. Der Italiener hatte Marquez regelwidrig von der Strecke bugsiert, nachdem Letzterer den «Dottore» zuvor mit grenzwertigen Angriffen provoziert hatte. Rossi, durch die Sanktion in Malaysia bei 4 Strafpunkten angelangt, wurde gemäss dem Regelwerk für den abschliessenden GP in Valencia automatisch ans Ende des Feldes versetzt.

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Das grenzwertige Duell zwischen Rossi und Marquez

1:36 min, vom 25.10.2015

Vor dem Internationalen Sportgerichtshof (TAS) in Lausanne hat Rossi nun Einspruch gegen die Strafe und die damit verbundene Rückversetzung eingelegt. Laut TAS-Kreisen hat der neunfache Weltmeister allerdings schlechte Aussichten.

Vor dem letzten Rennen hat Rossi 7 Punkte Vorsprung auf seinen spanischen Yamaha-Teamkollegen Jorge Lorenzo. Gewinnt Lorenzo in Valencia, müsste Rossi Zweiter werden, um den Titel zu holen.