Buemi verpasst Formel-E-Titel hauchdünn

Ein 5. Platz im abschliessenden Rennen in London reichte für Sébastien Buemi knapp nicht, um WM-Leader Nelson Piquet junior noch an der Spitze abzufangen. Der Brasilianer ist somit der erste Champion der neu gegründeten Formel-E-Serie.

Sébastien Buemi

Bildlegende: Titel verpasst Sébastien Buemi muss sich mit Platz 2 zufrieden geben. Keystone

Mit seinem Sieg am Samstag im zweitletzten Rennen hatte Sébastien Buemi die Hoffnung genährt, Nelson Piquet junior noch an der Spitze abzufangen. Fünf Punkte betrug die Reserve des Brasilianers vor dem abschliessenden Wettkampf am Sonntag.

Am Ende rettete Piquet einen einzigen Zähler Vorsprung ins Ziel. Er klassierte sich auf Platz 8, während Buemi trotz zahlreicher Attacken auf den vor ihm fahrenden Bruno Senna nicht über den 6. Rang hinauskam. Der Sieg im Battersea Park ging an den Briten Sam Bird.

Sarrazin rückversetzt

Weil dem Franzosen Stéphane Sarrazin, der als Erster die Ziellinie überquert hatte, unmittelbar nach dem Rennen eine Zeitstrafe von 49 Sekunden aufgebrummt wurde, rückten Piquet jr. und Buemi im Schlussklassement jeweils noch einen Rang nach vorne

Simona De Silvestro klassierte sich beim abschliessenden Rennen auf Platz 12, Alex Fontana wurde 14. Fabio Leimer schied aus.