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Bilder der 5. Etappe der Rallye Dakar
Aus Sport-Clip vom 07.01.2022.
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Nach Explosion Wird die Rallye Dakar abgebrochen?

Nach einer Fahrzeug-Explosion vor dem Beginn der Veranstaltung könnte die Wüsten-Rallye 2022 vor dem Aus stehen.

Der 44. Ausgabe der Rallye Dakar in Saudi-Arabien droht möglicherweise der Abbruch. Grund dafür ist eine Explosion am Fahrzeug des Franzosen Philippe Boutron vor Beginn der Veranstaltung. Die französische Regierung stuft diese als möglichen Terrorakt ein.

«Es gab womöglich einen Terroranschlag gegen die Rallye Dakar. Wir überlegen, ob es das Beste ist, diesen Sportevent abzubrechen. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen», sagte Aussenminister Jean-Yves Le Drian am Freitag im Gespräch mit dem TV-Sender BFM. Die Staatsanwaltschaft hat Untersuchungen eingeleitet.

Wird möglicherweise abgebrochen
Legende: Wird möglicherweise abgebrochen Die Rallye Dakar 2022. imago images

Opfer zurück in Frankreich

Der Vorfall hatte sich am 30. Dezember in Dschidda ereignet. Der 61-jährige Boutron erlitt bei der Explosion schwere Verletzungen an den Beinen. Am Donnerstag hatte sein Sohn mitgeteilt, dass Boutron aus dem Koma erwacht sei. Boutron ist mittlerweile nach Frankreich zurückgekehrt.

Am Freitag stand die 6. Etappe mit Start und Ziel in Riad auf dem Plan. Am Samstag soll es den einzigen Ruhetag geben, das Ende des Rennens ist für den 14. Januar vorgesehen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Ernesto Asher Meng  (Ashi Ernesto)
    Liebe Dünen und Sand. Dass man heute noch mit so schnellen Autos durch die Wüste brettert ist unverständlich. Immer wieder sind Todesopfer zu beklagen. Was sich die Wüstenbewohner denken, ist leicht zu erraten. Mit allem Verständnis für diesen Sport, genug ist genug. Abbrechen für die nächsten 2000 Jahre. Danke. Die Einheimischen werden sich ein paar Fragen weniger ihrer Nachkommen konfrontiert sehen. Umdenken erlaubt.
  • Kommentar von Lothar Drack  (spprSso)
    Unabhängig vom allfälligen Anschlag, der zu verurteilen und dessen Opfer zu bedauern ist, diese Veranstaltung gehört eh schon längst abgeschafft: Von mir aus kann man ein paar geile Vehikel museal aufgepeppt in ein Mausoleum für koloniales Bewusstsein überführen, das man irgendwo an einer nordafrikanischen Sandpiste erstellen möge, sofern man eine funktionierende Trägerschaft und die Akzeptanz aller davon Betroffenen findet.
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Auch so ein unnötiger und sinnloser Sport Event!