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Start der Formel-E-Saison Ohne Schweizer Kurs, aber mit Schweizer Quartett

Die Formel E startet in Saudi-Arabien in die 6. Saison. Die Fraktion der Schweizer Fahrer ist so gross wie nie zuvor.

Formel-E-Fahrer Buemi
Legende: Heissestes Schweizer Eisen Sébastien Buemi im Nissan. Keystone

Sébastien Buemi, Neel Jani, Nico Müller und Edoardo Mortara heissen die 4 Fahrer, die am Freitag in Diriyah (Saudi-Arabien) unter Schweizer Flagge in die 6. Formel-E-Meisterschaft starten. Dazu steht Simona de Silvestro bei Porsche als Testfahrerin im Einsatz.

  • Vom Quartett wird Buemi am meisten zugetraut. Der Waadtländer ist seit der Geburtsstunde der Formel E dabei, in der 2. Saison wurde er Meister und hält unter anderem den Rekord für die meisten Siege (13).
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Archiv: Buemi fährt in Bern aufs Podest
Aus sportaktuell vom 22.06.2019.
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  • Besonders gespannt sein darf man auf Janis Rückkehr. Der Seeländer, der vor 2 Jahren bereits einen kurzen Abstecher in die E-Rennserie gemacht hat, bekam bei Porsche ein Cockpit.

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Neel Jani vor dem Saisonstart
Aus sportaktuell vom 21.11.2019.
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  • Einer von 3 Neulingen ist Müller. Der seit 2014 in der DTM engagierte Berner bildet im US-Team Dragon mit Brendon Hartley (NZL) ein neues Fahrerduo. Derweil steigt Mortara bereits in seine 3. Saison.

Neue Regeln in der Formel E

Für die neue Saison gab es im Reglement einige Neuerungen. Die Rennen dauern nach wie vor 45 Minuten plus eine Runde, neuerdings wird die Uhr während einer Rennunterbrechung aber angehalten. Der letzte Saison eingeführte Attack-Mode wird erweitert und liefert den Fahrern nun 35 statt wie bislang 25 zusätzliche Kilowatt. Er darf während einer Safety-Car-Phase nicht mehr eingesetzt werden. Nebst den 3 Zusatzpunkten für die Pole Position erhalten künftig auch die Fahrer, die in ihrer jeweiligen Qualifying-Gruppe die beste Zeit aufgestellt haben, einen Zusatzpunkt.

Im Gegensatz zu anderen Motorsport-Meisterschaften besticht die Formel E, die aus Kostengründen auf einheitliche Chassis setzt, durch ihre Ausgeglichenheit. In den 13 Rennen der letzten Saison gab es 9 verschiedene Sieger.

Kalender der 6. Formel-E-Saison

Datum
Austragungsort
22.11.2019Diriyya (Saudi-Arabien), 1. Rennen
23.11.2019Diriyya (Saudi-Arabien), 2. Rennen
18.01.2020Santiago de Chile (Chile)
15.02.2020Mexico-City (Mexiko)
29.02.2020Marrakesch (Marroko)
21.03.2020Sanya (China)
04.04.2020Rom (Italien)
18.04.2020Paris (Frankreich)
03.05.2020Seoul (Südkorea)
06.06.2020
Jakarta (Indonesien)
21.06.2020Berlin (Deutschland)
11.07.2020New York (USA)
25.07.2020London (Grossbritannien), 1. Rennen
26.07.2020London (Grossbritannien), 2. Rennen

Teams und Fahrer der Formel-E-Saison 2019/2020

Team
Fahrer 1
Fahrer 2
Audi 11 Lucas di Grassi (35/BRA)66 Daniel Abt (27/GER)
BMW 28 Maximilian Günther (22/GER)27 Alexanders Sims (31/GBR)
Techeetah 25 Jean-Eric Vergne (29/FRA) 13 Antonio Felix da Costa (28/POR)
Virgin 2 Sam Bird (32/GBR)4 Robin Frijns (28/NED)
Dragon 6 Brendon Hartley (29/NZL)7 Nico Müller (27/SUI)
Mahindra 64 Jérôme d'Ambrosio (34/BEL)94 Pascal Wehrlein (25/GER)
Mercedes 5 Stoffel Vandoorne (27/BEL)17 Nyck de Vries (24/NED)
NIO 3 Oliver Turysbek (32/GBR)33 Ma Qinghua (32/CHN)
Nissan 22 Oliver Rowland (27/GBR)23 Sébastien Buemi (31/SUI)
Jaguar 20 Mitch Evans (25/NZL) 51 James Calado (30/GBR)
Porsche 36 Andre Lotterer (38/GER)18 Neel Jani (35/SUI)
Venturi 19 Felipe Massa (38/BRA)48 Edoardo Mortara (32/SUI)

3 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Stähli  (Mich)
    Vielleicht könnte man den ökologischen Fussabdruck verkleinern wenn man die einzelnen Rennen besser ordnen würde. Der Tross zieht von Arabien nach Amerika, dann über Afrika nach China, zurück nach Europa, wieder nach Asien und dann für ein Rennen wieder nach Europa. Kurz vor Saisonende fliegen sie noch schnell in die USA um dann zum Finale wieder nach Europa zu kommen. Gleiches finde ich in der Formel 1 auch stossend. Mit kleinen Änderungen könnte da viel Energie gespart werden
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  • Kommentar von Peter Singer  (P.S.)
    Schade dass es nicht mehr in der Schweiz stattfindet. Ich war sowohl in Zürich als auch in Bern in den letzten beiden Jahren, es war jeweils ein tolles Erlebnis.
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    1. Antwort von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
      Nur will das in Zürich oder Bern gar niemand mehr. Die Spassgesellschaft von ausserhalb ist nicht erwünscht und der Orgnisator ist pleite und kann seine Rechnungen an die kleinen Handwerker nicht bezahlen. Das ganze Spetacolo ist nichts anderes als ein lächerlicher Abklatsch! Wenn schon, dann Formel 1, da geht das CO2 wenigstens durch den Autoauspuff und nicht durch den Dieselmotor fürs Stromagregat beim Berner Eisstadion! Einfach nur eines LÄCHERLICH!
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