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3:1 gegen Japan Schweizer Frauen-Nati im Viertelfinal

Legende: Video Zusammenfassung Schweiz - Japan abspielen. Laufzeit 2:33 Minuten.
Vom 12.02.2018.
  • Die Schweizerinnen gewinnen gegen Japan 3:1 und feiern den 2. Sieg im 2. Spiel
  • Sara Benz mit einem Doppelschlag und Alina Müller bringen die Schweiz auf Kurs
  • Damit steht die Frauen-Nati im Viertelfinal
  • Im abschliessenden Gruppenspiel gegen Schweden (Mittwoch) geht es um den Gruppensieg

Nach dem 1. Drittel war klar, dass sich die Schweizerinnen markant steigern müssen, wollen sie gegen Japan die 3 Punkte einfahren. Japan startete energisch und riss das Spielgeschehen in den ersten 20 Minuten an sich (Schussverhältnis 7:1).

Klare Leistungssteigerung

Die Pausenansprache von Trainerin Daniela Diaz schien gewirkt zu haben, die geforderte Reaktion erfolgte. Bei Spielmitte brachte Sara Benz die Schweiz mit einem Doppelschlag auf Siegkurs:

  • 31. Minute: Mit einem herrlichen Handgelenkschuss unter die Latte bringt Benz die Schweiz in Front.
  • 34. Minute: Nach einem Traumpass von Christine Meier aus dem eigenen Drittel zieht Benz alleine aufs gegnerische Tor zu. Die 25-Jährige verwertet souverän und landet nach dem Puck gleich selbst im Tor.
Legende: Video Sara Benz trifft doppelt abspielen. Laufzeit 0:58 Minuten.
Vom 12.02.2018.

Die Schweizerinnen nahmen den Schwung auch ins 3. Drittel mit. Alina Müller sorgte in der 45. Minute für die 3:0-Führung, unmittelbar nach einer überstandenen Unterzahlsituation.

Japan reagierte – aber zu spät

Trotz des Dreitore-Vorsprungs wurde es noch einmal spannend. Japan kam nur 3 Minuten später zum Anschlusstreffer und drehte danach mächtig auf. Die Schweizerinnen wankten, fielen aber nicht. Auch dank einer überragenden Florence Schelling im Tor, die alles hielt, was es zu halten gab.

Gegen Schweden um den Gruppensieg

Mit dem 2. Sieg ist der Schweiz die Viertelfinal-Qualifikation nicht mehr zu nehmen. Denn Korea unterlag Schweden 0:8 und hat wie Japan keine Chance mehr auf den Einzug in die K.o-Phase. Damit geht es für die Schweiz im abschliessenden Gruppenspiel gegen Schweden am Mittwoch um den Gruppensieg.

Legende: Video Trainerin Diaz: «Das erste Zwischenziel ist erreicht» abspielen. Laufzeit 1:25 Minuten.
Vom 12.02.2018.

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung

8 Kommentare

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  • Kommentar von Eugen Thomas Bühlmann (E.T.)
    Ich nahm an, die Frauschaft ist bereits im Halbfinal? Oder verstehe ich hier etwas falsch?
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      E.T., ich musste das offizielle Reglement nachlesen: Von der starken Gruppe kommen die ersten beiden direkt in den Halbfinal, und die anderen zwei in den Viertelfinal. Von der schwachen Gruppe (mit der Schweiz) kommen die ersten zwei in die Viertelsfinals und die anderen zwei spielen dann nur noch um die hinteren Klassierungen. Je ein Viertelfinalsieger und ein direkt qualifizierter spielen gegeneinander in den Halbfinals.
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    2. Antwort von DJ WITZIG (DJ.witzig)
      Leider noch nicht. Es gibt hier ein etwas spezielles System mit Gruppe A ("Top 4, USA, Kanada, Finnland, Russland) und der Gruppe B (Schweiz, Schweden, Japan, Südkorea) Davon sind die Top 2 der Gruppe A (USA und Kanada sind meist in einer eigenen Liga) direkt im Halbfinal. Die anderen Halbfinalplätze sind 1. Grp B gegen 4. Grp A, 2. Gruppe B gegen 3. Gruppe A. Also spielt die Schweiz gegen Russland oder Finnland im Viertelfinale.
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    3. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Frage mich nur wer so einen Schwachsinnigen unsportlichen Modus erfunden hat? Wenn schon Unfair dann Richtig, sie hätten die beiden schlechtesten Team gegeneinander Spielen lassen können und der Sieger spielt dann am Schluss gegen Kanada. ich frage mich was man da zu sich zunehmen muss um auf einen solchen Modus zu kommen, es ist aber sicher etwas was ich nicht an jeder Strassenecke bekomme!
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  • Kommentar von Erich Singer (liliput)
    Sackstarke Defensive und eine Weltklasse -Torhüterin. Die Japanerinnen sehr stark und haben das Swiss-Team echt gefordert.
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      So stark war die Schweizer Defensive nicht, sonst hätte sie nicht mehr als 40 Schüsse auf das Tor zugelassen. Aber dank der Weltklasseleistung von Florence Schelling konnte der Schaden in Grenzen gehalten werden. Für die kommenden Aufgaben (Schweden im letzten Gruppenspiel und vermutlich Finnland oder Russland im Viertelfinal) wäre es schön, wenn die Defensivleistung der Feldspielerinnen verbessert werden könnte. Was noch nicht ist, kann noch werden.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Gratulation! Tolle Leistung unserer Hockey Frauen, und es ist eine Freude euch spielen zu sehen! Weiter so und viel Glück!
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